
Hightech aus Münster unterstützt USC-Damen
Leistungsdiagnostik der GEBIOM GmbH begleitet Volleyball-Bundesligistinnen
Münster – Am 14. August 2025 stand für die Spielerinnen der ersten Damenmannschaft des USC Münster ein besonderes Training auf dem Programm: Die Athletinnen durchliefen eine umfangreiche Leistungsdiagnostik, durchgeführt von der Münsteraner Firma GEBIOM GmbH und ihrer Sportmarke biomychanics.
Das Unternehmen, das bereits 1994 als Ausgründung aus dem Arbeitsbereich Sportwissenschaften der Universität Münster gegründet wurde, ist seit über 30 Jahren auf Druckmesssysteme spezialisiert. Diese Systeme kommen nicht nur in Medizin und Industrie zum Einsatz, sondern auch im Spitzensport – eine Herzensangelegenheit der Gründer.
Seit einem Jahr arbeitet biomychanics nun auch eng mit dem USC Münster zusammen. In regelmäßigen Abständen werden die Volleyballerinnen getestet, um Belastungen, Bewegungsabläufe und Leistungswerte exakt zu erfassen. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die Trainingssteuerung ein und unterstützen die kontinuierliche Leistungsentwicklung der Spielerinnen.
„Unser Ziel ist es, die Athletinnen dort abzuholen, wo ihre Leistung entsteht: auf dem Spielfeld“, erklärt das biomychanics-Team. Genau das unterscheidet diese Diagnostik von klassischen Labortests. Gemessen wird direkt in Spielsituationen – beim Block, Angriff oder Sprung. Möglich macht das ein spezielles Messsystem, das simpel in den Schuh eingelegt wird und für die Spielerinnen kaum spürbar bleibt. So lassen sich sportartspezifische Bewegungen realistisch und präzise analysieren.
Die Daten werden anschließend gemeinsam von Trainerteam und Sportwissenschaftler:innen ausgewertet, um individuelle Trainingsinterventionen zu entwickeln. Ziel ist es, Leistungspotenziale zu erkennen, Verletzungsrisiken zu minimieren und gezielt Verbesserungen zu fördern.
Dass die Methode wirkt, zeigt ein Blick in die Erfolgsgeschichte: Mit der biomychanics‘ Diagnostik wurden bereits Beachvolleyball-Olympiasieger wie Julius Brink/Jonas Reckermann (2012) und Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (2016) erfolgreich begleitet.
Nun profitieren auch die USC-Damen von der Münsteraner Expertise – ein starkes Beispiel für die Verbindung von Wissenschaft, regionalem Unternehmertum und Spitzensport.