
Dresdner SC setzt sich zum Playoff-Auftakt gegen den USC Münster durch
Der USC Münster ist mit einer umkämpften Auswärtsniederlage in die Playoff-Serie beim Dresdner SC gestartet. In einer intensiven Partie auf hohem Niveau musste sich das Team von Matthias Pack mit 0:3 (26:28, 22:25, 19:25) geschlagen geben, zeigte dabei jedoch vor allem in den ersten beiden Sätzen eine Leistung auf Augenhöhe.
Der Auftaktsatz entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Immer wieder wechselte die Führung, lange Ballwechsel und intensive Rallys prägten das Geschehen. Mitte des Satzes setzte insbesondere Lena Schultze wichtige Akzente für den USC und hielt ihr Team im Spiel. In der entscheidenden Phase erspielte sich Münster beim Stand von 19:21 eine gute Ausgangsposition, doch Dresden blieb stabil und nutzte seine Chancen konsequent. Nach mehreren Satzbällen setzte sich der DSC schließlich mit 28:26 durch.
Auch im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe. Münster hielt das Spiel lange offen und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht abschütteln. Eine Challenge zugunsten der Gastgeberinnen beim Stand von 14:14, die zum 15:13 für Dresden führte, brachte jedoch einen kleinen Bruch ins Spiel des USC. In der Schlussphase spielte Dresden seine Erfahrung aus und sicherte sich den Satz mit 25:22.
Im dritten Satz gelang es dem Dresdner SC dann früh, sich einen deutlicheren Vorsprung zu erarbeiten. Münster fand nicht mehr in die gleiche Stabilität wie zuvor, während Dresden konsequent Druck ausübte und sich Punkt für Punkt absetzte. Trotz einzelner guter Aktionen und kämpferischem Einsatz – unter anderem mit starken Defensivaktionen von Pippa Molenaar – konnte der USC den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen. Mit 25:19 entschied Dresden den dritten Satz und damit das Spiel für sich.
Als wertvollste Spielerinnen wurden auf Dresdner Seite Marta Kāmēlija Levinska (Gold) und auf Seiten des USC Münster Diane Seybering (Silber) ausgezeichnet.
Der USC Münster musste dabei auf Diagonalangreiferin Brianna Ford verzichten, die aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand. Unterstützung erhielt das Team dennoch von zahlreichen mitgereisten Fans, die die Green Kalinen über die gesamte Spielzeit hinweg lautstark begleiteten.
Trotz der Niederlage hat der USC Münster insbesondere in den ersten beiden Sätzen gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, dem Favoriten aus Dresden auf Augenhöhe zu begegnen. Für das Rückspiel wird es nun darauf ankommen, diese Phasen weiter zu stabilisieren und über die gesamte Distanz konsequent abzurufen.
Jetzt richtet sich der Blick nach vorn: Am 25. März 2026 um 19:30 Uhr steht das zweite Playoff-Viertelfinale in der heimischen Halle am Berg Fidel an. Dann will der USC Münster vor eigenem Publikum zurückschlagen. Dafür braucht das Team die volle Unterstützung von den Rängen: Tickets gibt es unter usc.ms/tickets oder an der Abendkasse. Ziel ist klar – eine grüne, laute Halle, die das Team trägt.