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Vor dem Spiel gegen ihren eigenen Verein: 5 Fragen an Marie Schölzel

Mittelblockerin Marie Schölzel spielt seit einigen Wochen für den USC Münster. Auf Leihbasis. Eigentlich steht sie beim SSC Palmberg Schwerin unter Vertrag. Im Playoff-Viertelfinale spielt sie jetzt also im Trikot des USC gegen ihren eigenen Verein. Eine äußerst seltene und für die 21jährige sicherlich auch eine äußerst ungewöhnliche Situation. 
 

Frage: Marie, was hast Du am Samstagabend gedacht, als feststand, dass Du mit Münster auf Schwerin triffst?

Marie Schölzel: „Ich hätte mir schon einen anderen Gegner für das Playoff Viertelfinale gewünscht. Mit Sicherheit ist es merkwürdig, jetzt gegen Schwerin zu spielen. Aber am Ende ist es für mich auch ein Volleyballspiel, wie jedes andere und ich werde mein Bestes geben!“

 

Frage: Du bist Profi und wirst Dich natürlich zu 100 Prozent für den USC reinhängen. Daran zweifelt niemand. Münster ist gegen Schwerin auch nur der Außenseiter... aber nur mal angenommen, Du würdest im entscheidenden Spiel den entscheidenden Punkt zum Weiterkommen für den USC machen. Hättest Du Sorge, dass man Dir das beim SSC übel nehmen könnte? 

Marie Schölzel: „Das könnte natürlich passieren (lacht), aber im Moment zählt für mich nur der USC!“ 

 

Frage: Du kennst den Gegner besser, als alle anderen beim USC. Wie kann der USC gegen Schwerin weiterkommen? 

Marie Schölzel: „Ich denke, es ist sehr wichtig, dass bei uns alle ihre volle Leistung bringen, und noch wichtiger, dass alle daran glauben! Wenn Schwerin kurz schwächelt, müssen wir unsere Chance nutzen!“ 

 

Frage: Wo wirst Du in Schwerin übernachten? Mit dem USC im Hotel? Oder nutzt Du die Gelegenheit für eine Stippvisite in Deinem eigenen Bett?

Marie Schölzel: „Ich werde wahrscheinlich mal gucken ob meine Wohnung noch steht. Ansonsten aber natürlich bei der Mannschaft bleiben.“ 

 

Frage: Du bist ja jetzt schon einige Wochen beim USC und hast gleich von Anfang an sehr viel Spielzeit bekommen und sehr gute Leistungen gezeigt. Ob Deine Zeit hier bald zu Ende geht, oder ob es noch über das Viertelfinale hinausgeht, steht noch nicht fest. Wenn Du trotzdem eine Art vorweg gezogenes Fazit über Dein Gastspiel beim USC ziehen solltest, wie würde das ausfallen? 

Marie Schölzel: „Ich bin sehr dankbar für die Chance, die ich beim USC bekommen habe. Es war eine tolle Erfahrung, für den Verein zu spielen und ich hoffe, ich konnte der Mannschaft helfen!“

 

Marie Schoelzel
Foto: Stefan Gertheinrich

 

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