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USC verliert 0:3 gegen bärenstarke Schwerinerinnen

Foto: Daniel Wesseling
Foto: Daniel Wesseling

Der USC Münster muss sich dem Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga, dem SSC Palmberg Schwerin, mit 0:3 (15:25, 17:25, 19:25) geschlagen geben. „Zu schnell, zu stark, zu hoch“, fasste USC-Coach Teun Buijs das überlegene Spiel des Gegners nach der Partie treffend zusammen. 

Jedoch nicht, ohne auch stolz auf die Leistung seiner eigenen Mannschaft hinzuweisen: „Wir sind von Satz zu Satz besser geworden. Der Gegner hat zudem fast über die gesamte Spieldauer seine Top-6 auf dem Feld gehabt. Das zeigt mir, dass sie uns ernst genommen haben. Wir sind auf einem guten Weg, aber gegen Schwerin war heute definitiv nichts zu machen.“ Auch Lina Alsmeier, nach der Partie (12 Punkte) zur wertvollsten Spielerin auf Seiten des USC gewählt, attestierte dem Gegner eine Top-Leistung: „Die haben schon sehr, sehr guten Volleyball gespielt. Das muss ich schon sagen.“ 

Vor 1.746 Zuschauern schickte der Coach wie gewohnt seine Stammformation aufs Feld: Ivana Vanjak, Lina Alsmeier, Liza Kastrup, Taylor Nelson, Demi Korevaar, Barbara Wezorke. Als Libera kam Linda Bock zum Einsatz. Die anfängliche 2:0-Führung des USC beantworteten die Gäste aus Schwerin mit einer 4-Punkte-Rallye. Anschließend punktete aber auch Münster wieder zuverlässig. Zur ersten technischen Auszeit stand es 7:8 für Schwerin. Kurz darauf lag der USC mit einem Punkt vorne (11:10), leistete sich dann aber gleich mehrere Fehler – prompt zog der Tabellenführer zur zweiten Auszeit auf 11:16 davon. Die USC-Angriffe wurden vom SSC-Block zu oft abgewehrt, auf der anderen Seite punkteten Kimberly Drewniok und Mckenzie Adams zuverlässig. Zum Satzende hin spielte der Tabellenführer seine ganze Klasse aus und gewann den ersten Durchgang mit 15:25 aus Sicht des USC. 

Im zweiten Satz konnte der USC nur bis zum 3:3 am SSC dranbleiben. Schwerin servierte unglaublich stark und setze seine Außenangreiferinnen immer wieder gut in Szene. Auch aus dem Hinterfeld gelangen den Gästen mehrere Angriffe erfolgreich. 4:8 zur ersten technischen Auszeit. 8:16 zur zweiten Auszeit. Der SSC hielt den Druck konstant hoch und gewann auch diesen Satz deutlich mit 17:25. 

Unverändertes Bild im dritten Satz: Schwerin mit höchstem Aufschlagdruck, der USC trotz aller Bemühungen und einem an sich guten Spiel nicht in der Lage, lange dagegenzuhalten. Der Gegner war einfach zu gut. Nach einer 8:6-Führung für Münster zur ersten technischen Auszeit legte Schwerin noch eine Schippe drauf und lag kurz darauf wieder mit 10:14 vorne.  Über 13:16 und schließlich 19:25 ließ der SSC zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, wer den dritten Satz und damit das Match gewinnen sollte. 

Weiter geht es für den USC erst am 26. Februar mit einem Auswärtsspiel beim Dresdner SC. Am 1. März kommt dann NawaRo Straubing zu einem Gastspiel nach Münster.
 

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