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USc unterliegt dem Spitzenreiter mit 1:3

Lina Alsmeier, hier im Block gegen Ivana Mrdak, macht zwölf Punkte und wurde zur MVP gewählt. Foto: Daniel Wesseling
Lina Alsmeier, hier im Block gegen Ivana Mrdak, macht zwölf Punkte und wurde zur MVP gewählt. Foto: Daniel Wesseling

Die Niederlage gegen den Bundesliga-Tabellenführer Dresdner SC im ersten Heimspiel des Jahres 2018 ist für den USC Münster sicher kein Beinbruch. Dennoch wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen als nur ein Satzgewinn beim 1:3 (17:25, 18:25, 25:22, 19:25) am Sonntagnachmittag.
 
„Natürlich ist der DSC ein richtig starker Gegner“, resümierte USC-Trainer Teun Buijs nach dem Match vor 1335 Zusehern im Volleydome am münsterschen Berg Fidel, „aber wir haben leider erst im dritten Satz angefangen Volleyball zu spielen. In den ersten beiden Abschnitten waren wir nicht richtig auf dem Feld“, so der 57-Jährige.
 
In der Tat brauchten die Münsteranerinnen eine ganze Zeit, um ihre Qualitäten auf dem Court zu platzieren. Während der ersten zehn Bälle machte der Gastgeber zwar noch einen unbekümmerten Eindruck (5:5), doch dann fehlte etwas, das den USC ansonsten konstant auszeichnet: Der letzte Biss, oder wie es Buijs ausdrückte: „Die Qualität des Gegners, und die ist bei Dresden immens hoch, die unterliegt nicht unserem Einfluss. Was wir aber im Griff haben müssen, ist die Mentalität. Die kam im dritten Satz und damit zu spät“, fand Münster Coach.
 
Der Niederländer hatte zum Kräftemessen mit dem Primus noch einmal umgebaut und der 16-jährige Luisa Keller deren Startsechsdebüt im Profivolleyball beschert. Die Linkshänderin rotierte für Neuzugang Liza Kastrup, die beim 2:3 in Erfurt begonnen hatte, ins Team. Auch die 17-jährige Lina Alsmeier stand in der Starting Six und wurde sogar zur wertvollsten USC-Akteurin gekürt. Juliet Lohuis und Roosa Laakkonen im Block, Ivana Vanjak im Angriff, sowie natürlich Regisseurin Mareike Hindriksen und Libera Lisa Thomsen komplettierten die Anfangsformation.
 
Nach dem erwähnten guten Start mischte sich dann doch offensichtlich ein bisschen zu viel Respekt vor dem bärenstark besetzten Gegner unter. Diese Mischung auf der anderen Netzseite aus Erfahrung und enormer Qualität konnten die Westfälinnen in den beiden ersten Durchgängen nicht wirklich ins Wanken bringen. Zum zweiten Set brachte Buijs dann Kastrup für Keller, es blieben aber die Annahmeprobleme und zu wenige Punktsituationen. Die Sachsen um Mareen Apitz und Bundesliga-Topscorerin Piia Korhonen waren daher immer Herr der Lage und ließen dem USC nur wenig Raum zur Entfaltung.
 
Aber dann ging nach dem zweiten Seitenwechsel so etwas wie ein Ruck durch das Ensemble der Unabhängigen. Zwar war der Start wenig Erfolg versprechend, aber Buijs reagierte erneut und schickte zunächst Jule Langgemach (für Laakkonen, 2:6) und dann Ines Bathen (zuletzt noch nach Bänderriss leicht angeschlagen, 8:10) ins Rennen. So holte Münster einen zwischenzeitlichen Fünf-Punkte-Rückstand auf und ging dann – im Übrigen nun viel beherzter zupackend – bei 17:16 durch eine Finte von Hindriksen in Front. Längst war auch der Spielwitz zurückgekehrt, sodass Dresden bei 21:21 zwar noch einmal aufgekommen war, der USC aber seine gute Phase mit dem Satzgewinn zum 1:2 durchzog. Es war im Übrigen der erste Bundesliga-Satzverlust für den DSC seit dem 9. Dezember beim 3:1 in Aachen.
 
Münster konnte zunächst den Level auch in den vierten Satz transportieren, verlor dann aber bei 13:12-Führung den Faden. 2:8 Punkte in der Folgezeit brachten dem Titelaspiranten von der Elbe dann aber doch die Vorentscheidung. So konnten die Unabhängigen sich auch nicht an Aachen vorbei wieder zurück auf Rang vier schieben. Am kommenden Sonntag spielt der USC aber erneut vor eigenem Publikum: Zu Gast ist dann um 14:30 Uhr im Volleydome der SC Potsdam.  
 
 

 

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