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USC startet in die Stuttgarter Woche

Kehrt mit dem USC an eine alte Wirkungsstätte zurück: Münsters Libera Lisa. Foto: Stefan Gertheinrich Thomsen
Kehrt mit dem USC an eine alte Wirkungsstätte zurück: Münsters Libera Lisa. Foto: Stefan Gertheinrich Thomsen

Jetzt ist er nicht mehr fern, der Startschuss zur Stuttgarter Woche. Binnen acht Tagen stehen sich der USC Münster und die Schwaben vom Allianz MTV zwei Mal gegenüber: Zunächst am Neckar in der Bundesliga, den Sonntag drauf dann in Münster zum Pokal-Viertelfinale.
 
Doch das Cup-Match ist für USC-Trainer Teun Buijs und sein Ensemble noch weit weg, der gesamte Fokus der Unabhängigen richtet sich auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) in der Stuttgarter Scharrena. „Stuttgart ist eines der drei Top-Teams der Liga. Es ist jetzt – nach Dresden – unsere zweite Chance zu schauen, wo wir im Vergleich mit diesen Klubs stehen“, sagt der 57-Jährige.
 
In Dresden klappte dieser Vergleich mit dem DSC im ersten Auswärtsspiel der Saison noch nicht aus USC-Sicht. Münster blieb ohne Satzgewinn, was allerdings die einzige Niederlage in den fünf Erstliga-Runden für den USC bedeutet. „Unsere Mädels waren da sehr beeindruckt von allem. Ich glaube, dass wir jetzt gegen Stuttgart schon weit mehr gewappnet sind, uns mit einem Gegner dieses Kalibers zu messen. Und darum ist das Spiel auch etwas Besonderes“, findet Buijs.
 
Dass der Stuttgarter Kader auf dem Papier mehr zu bieten hat als der USC, das will Buijs nicht bestreiten. Nationalspielerinnen aus acht Nationen tummeln sich beim AMTV. „Stuttgart“, überlegt Buijs, „ist in der Lage, Spielerinnen dieser Qualität einzukaufen. Wir müssen unsere ausbilden, dass sie auf dieses Niveau kommen. Das ist eine weitere sehr interessante Konstellation.“
 
Dass die Schwaben nicht nur eine starke Erste Sechs haben, belegt die Tatsache, dass man in der Statistik beim AMTV nicht die herausragende Punktesammlerin findet, sondern dass im Ranking mit Malory McCage, Deborah van Daelen und Nika Daalderop (welche zuletzt verletzt fehlte) drei Akteurinnen in diesem Ranking eng beieinander liegen. „Da hat keine allein den Druck, sondern das verteilt sich auf viele Schultern“, erkennt Buijs. Aber jedes Team hat seine Schwachpunkte, „und der Punkt ist, diese bei Stuttgart zu finden – und zu nutzen!“  
 
Durch zwei sehr gute Zuspielerinnen befeuert, zum einen die niederländische Internationale Femke Stoltenborg, zum anderen Juniorinnen-Nationalspielerin Pia Kästner, haben die Süddeutschen viele Angriffsvarianten auf dem Kasten. Buijs: „Stuttgart kann praktisch über alle Positionen zu Punkten kommen.“ Das in den Griff zu bekommen ist sicherlich eine der höchsten Herausforderungen, denen sich die Unabhängigen in den beiden Vergleichen mit dem AMTV stellen müssen.  
 
Dass die Kulisse von etwa 2000 AMTV-Fans in der Halle gegen den USC sprechen würde, glaubt Buijs indes nicht. „Das kann auch für uns gut sein. Das deutsche Publikum ist immer ausgesprochen fair“, findet Buijs, der aber auch meint, dass der Weg zu einer Überraschung am Ende ganz einfach sein kann: „Was wir in jedem Fall tun können, ist unser Bestes zu geben. Zudem befinden wir uns noch im wachsenden Prozess. Je mehr Sicherheit wir bekommen, desto höher wird unser Level.“ Wie weit dieser Prozess im Vergleich mit Stuttgart ist, wird der erste Akt der Stuttgarter Woche am Sonntag zeigen.
 
 
 

 

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