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USC Münster unterliegt Wiesbaden mit 1:3

Mareike Hindriksen und Jennifer Hamson (VC Wiesbaden) wurden zu den wertvollsten Spielerinnen gewählt. Foto: Daniel Wesseling
Mareike Hindriksen und Jennifer Hamson (VC Wiesbaden) wurden zu den wertvollsten Spielerinnen gewählt. Foto: Daniel Wesseling

Der USC Münster hat das Heimspiel gegen den VC Wiesbaden mit 1:3 (25:13, 19:25, 15:25, 14:25) verloren. „Uns hat heute die nötige Frische im Kopf gefehlt“, stellte USC-Coach Teun Buijs nach dem Spiel fest.  Der Niederländer schickte vor 1.156 Zuschauern wie angekündigt Lena Vedder von Beginn an aufs Feld. Neben ihr spielten zunächst Mareike Hindriksen, Luisa Keller, Lina Alsmeier, Juliane Langgemach, Kaz Brown sowie Lisa Thomsen als Libera. 

Mit einem Ass von Juliane Langgemach startete der USC furios in das Spiel. Beim Stand von 4:0 für die Gastgeberinnen musste VCW-Trainer Dirk Groß bereits die erste Auszeit nehmen. Diese brachte Münster jedoch nicht aus dem Rhythmus. Nach einem Ass von Mareike Hindriksen ging es beim Stand von 8:1 für den USC in die erste technische Auszeit. Münster spielte danach bis zum 18:7 fehlerfrei. Gute Aufschläge, gute Blockarbeit und erfolgreich abgeschlossene Angriffe. Gegen Ende des ersten Satzes kam Wiesbaden etwas besser in die Partie, am klaren und verdienten Satzerfolg für den USC änderte das nichts mehr. Mit 25:13 schnappten sich die Unabhängigen Durchgang Eins. 

Luisa Keller gelang der erste Punkt im zweiten Satz. Die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt blieben nun jedoch auf Tuchfühlung und gingen nach einem glücklichen Netzroller und einem anschließenden Ass mit 6:5 in Führung. Zur ersten technischen Auszeit war der USC wieder mit einem Punkt vorne (8:7). Dann war Wiesbaden wieder an der Reihe, konnte sich auf 12:9 und später auf 16:11 absetzen. Die Annahme des USC stand nicht mehr so stabil wie noch im ersten Satz. Wiesbaden brachte die Angriffe zudem besser durch den Münsteraner Block. „Uns hat ab Mitte des zweiten Satzes das Selbstvertrauen gefehlt“, analysierte der USC-Trainer später die Niederlage. Beim Stand von 21:13 für Wiesbaden war die Vorentscheidung gefallen. USC-Coach Teun Buijs versuchte noch alles, wechselte Liza Kastrup, Teresa Mersmann, Marie Schölzel und Linda Bock ein. Wiesbaden blieb jedoch am Drücker und gewann den zweiten Satz schließlich mit 25:19. 

So souverän, wie der USC in den ersten Satz gestartet war, so agierten nun die Gäste. Schnell lagen sie im dritten Satz mit 6:1 in Führung. Über 10:7 arbeitete sich Münster wieder in den Satz hinein, musste Wiesbaden dann aber wieder auf 16:11 davonziehen lassen. Wie im zweiten Satz zog Wiesbaden dann auf 21:13 davon. Und gewann den dritten Durchgang dann mit 25:15. „Ich bin jetzt erst einmal total enttäuscht“, gab USC-Kapitänin Mareike Hindriksen Einblick in ihre Gemütslage. Die Zuspielerin war mit einer Entzündung in der Achillessehne in die Partie gegangen und ist daher sicher besonders froh über die nun anstehende dreiwöchige Pause im USC-Spielplan. "Die Pause tut uns allen jetzt sicher gut. Anschließend werden wir wieder voll angreifen und auch wieder Spiele gewinnen."

Der USC kam besser organisiert in den vierten Satz und ging beim Stand von 5:4 nach langer Zeit wieder in Führung. Wiesbaden zeigte sich jedoch unbeeindruckt und lag kurze Zeit später 11:7 vorne. Zur zweiten technischen Auszeit war der USC bereits mit 8:16 in Rückstand. Über 20:10 und schließlich 25:14 ließ sich der VC Wiesbaden das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und entführt schließlich drei Punkte aus Münster. Nach mehreren freien Tagen startet der USC dann in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Straubing am 10. März. Vorher wird es noch ein Testspiel gegen den Zweitligisten Skurios Volleys Borken geben. 
 

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