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USC Münster unterliegt 0:3 in Schwerin

Als MVP wurden Kimberly Drewniok (SSC Palmberg Schwerin) und Linda Bock (USC Münster) ausgezeichnet.
Als MVP wurden Kimberly Drewniok (SSC Palmberg Schwerin) und Linda Bock (USC Münster) ausgezeichnet.

Der USC Münster verliert das erste von maximal drei Playoff-Viertelfinalspielen beim amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin mit 0:3 (14:25, 20:25, 16:25). Schwerin war der erwartet starke Gegner, leistete sich jedoch im zweiten Satz eine kleine Schwächephase und zeigte so, dass auch gegen den Titelverteidiger für den USC etwas möglich ist. Beim Rückspiel am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Halle Berg Fidel in Münster werden die Karten neu gemischt. 

„Schwerin hat heute seine ganze Klasse gezeigt“, musste USC-Coach Teun Buijs nach dem Spiel anerkennen. „Sie waren voll im Playoff-Modus.“ Der Niederländer schickte in der mit knapp 1.900 Zuschauern besetzten Palmberg Arena neben Kapitänin Mareike Hindriksen zunächst Lina Alsmeier, Luisa Keller, Juliet Lohuis, Marie Schölzel und Linda Bock aufs Feld. Den Part der Libera übernahm wie gewohnt Lisa Thomsen. 

Das Spiel begann ausgeglichen. Der USC ging beim Stand von 3:2 erstmals in Führung. Auf mehr als einen Punkt konnte sich bis zur ersten technischen Auszeit nie ein Team absetzen. Mit 8:7 für die Gastgeberinnen aus Schwerin ging es in die Pause. Über 11:9 und 14:11 setzte sich der Titelverteidiger dann jedoch etwas ab. Mit 16:11 ging es in die zweite Auszeit. Schwerin hatte das Kommando nun übernommen und servierte druckvoller als noch zu Beginn. Kimberly Drewniok und McKenzie Adams punkteten zudem zuverlässig. Ein Annahmefehler auf Seiten des USC führte zum vorentscheidenden 20:13 für den SSC. Satz Eins ging schließlich mit 25:14 an Schwerin. 

Mit Jennifer Geerties am Aufschlag zog Schwerin im zweiten Satz gleich mal auf 8:0 davon. Eine schwere Hypothek. „Diese Serien an Punkten für den Gegner hätten wir verhindern müssen“, so Teun Buijs nach dem Spiel. „Du musst gegen Schwerin immer dran bleiben, sonst kannst Du gegen sie nicht gewinnen.“ Beim Stand von 12:4 wechselte er Liza Kastrup für Luisa Keller ein. Schwerin spulte sein Programm gnadenlos weiter ab und lag zur zweiten technischen Auszeit 16:7 vorne. Der USC steckte jedoch nie auf, nutzte eine kurze Schwächephase des SSC und konnte noch zweimal bis auf drei Punkte verkürzen (22:19 und 23:20), am Ende holte sich die favorisierte Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski aber auch den zweiten Satz mit 25:20. 

Münster startete gut in den dritten Satz. Schwerin war jetzt jedoch ebenfalls wieder zu 100 % fokussiert, verteidigte stark und griff sehr variabel an. 8:4 für den SSC stand es zur ersten technischen Auszeit. 16:11 zur zweiten. Juliane Langgemach kam für Juliet Lohuis ins Spiel. Schwerin zog sein Ding jedoch weiter durch und erhöhte auf 19:11. Am Ende gewann der Meister auch den dritten Satz und damit das Match verdient. „Bei uns hat einiges gut funktioniert, anderes nicht“, bilanzierte Trainer Teun Buijs abschließend. „Wir besprechen das, was nicht funktioniert hat, und wollen es am Mittwoch besser machen.“ 

Als MVP wurden Kimberly Drewniok (SSC Palmberg Schwerin) und Linda Bock (USC Münster) ausgezeichnet. Top-Scorer waren auf Seiten Schwerins Kimberly Drewniok (13), McKenzie Adams (12) und Jennifer Geerties (11). Für den USC sammelten Linda Bock (11), Lina Alsmeier (8) und Marie Schölzel (7) die meisten Punkte. 

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