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USC liefert dem Meister einen tollen Kampf

Das Beste kommt zum Schluss: USC-Coach Teun Buijs sah nach eigenem Bekunden "das beste USC-Spiel der Saison".
Das Beste kommt zum Schluss: USC-Coach Teun Buijs sah nach eigenem Bekunden "das beste USC-Spiel der Saison".

Der USC Münster verliert das Rückspiel im Playoff-Viertelfinale gegen den SSC Palmberg Schwerin nach einem tollen 5-Satz-Krimi mit 2:3 (25:22, 25:21, 18:25, 16:25, 11:15). Die 1.236 Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Erst im Tiebreak fiel die Entscheidung. Für den USC ist die Saison damit beendet. Das Team hat im letzten Spiel aber wie vorher versprochen nochmals alles rausgehauen und war über die gesamte Spielzeit ein ebenbürtiger Gegner. 
Der USC begann die Partie mit Mareike Hindriksen, Luisa Keller, Lina Alsmeier, Juliane Langgemach, Marie Schölzel und Linda Bock sowie Lisa Thomsen auf der Libera-Position. Hellwach startete das Team von Coach Teun Buijs ins Spiel. 5:1 für den USC stand es nach sechs Ballwechseln. Über 8:2 lief es weiter bestens für Münster. Schwerins Trainer Felix Koslowski hatte in der ersten technischen Auszeit so einiges zu besprechen. Eine Aufschlagserie von McKenzie Adams brachte den SSC auf 8:6 heran und zwang Teun Buijs zu einer Auszeit. Jetzt war auch der amtierende Deutsche Meister im Spiel. Doch der USC hielt stark dagegen und zog wieder auf vier Punkte davon (13:9). Zur zweiten technischen Auszeit lag der USC mit 16:11 in Führung. Beim Stand von 19:14 für Münster war der Satzgewinn plötzlich zum Greifen nah. Die nächsten beiden Punkte gingen an Schwerin. Dann wieder Münster – 20:16. Beim 24:21 dann der erste Satzball für den USC: Aufschlagfehler. Dann jedoch der erlösende Punkt zum 25:22 für den USC. 

Mit zwei Assen von Juliane Langgemach begann der zweite Satz so furios, wie der erste geendet hatte. Beim 4:5 aus Sicht des USC ging Schwerin an diesem Abend zum ersten Mal in Führung. Luisa Keller sorgte prompt für den Ausgleich Marie Schölzel legte noch ein Ass drauf. Zur technischen Auszeit stand es 8:6 für Münster. Als Schwerin kurz darauf mit 9:8 in Führung ging, wechselte Teun Buijs doppelt: Svenja Enning und Lena Vedder kamen für Mareike Hindriksen und Luisa Keller. Schwerin punktete weiter und zwang den Coach zu einer Auszeit. Kurz darauf konnte der USC wieder ausgleichen (11:11). Als Schwerin den Druck nochmals erhöhte und auf 13:11 enteilte, kamen Mareike Hindriksen und Luisa Keller zurück ins Spiel. Beim 16:14 für Münster ahnte so mancher im Publikum, dass an diesem Abend etwas großes möglich war. Die erste Laola schwappte durch die Halle Berg Fidel. Beim 19:15 musste Bundestrainer Felix Koslowski nochmals neu sortieren und nahm eine Auszeit. Über 20:18 und 22:18 zwang der USC Schwerin in eine weitere Auszeit. Jedoch der Rhythmus – er hielt. Der USC schnappte sich Durchgang zwei mit 25:21. 

Der dritte Satz begann mit einer Rallye mit besserem Ausgang für den USC und einem anschließenden Monsterblock von Marie Schölzel. 2:0! Über 5:4 ging es mit 8:6 für die Unabhängigen in die Auszeit. Danach setzte Schwerins Jennifer Geerties die USC-Anahme gehörig unter Druck und der SSC ging mit 9:8 in Führung. Die Partie war jetzt unglaublich spannend. Über 12:12 und 14:14 konnte sich kein Team absetzen. 16:15 für die Gäste hieß es zur zweiten technischen Auszeit. Lina Alsmeier sorgte mit dem 17:17 dafür, dass der USC dranblieb. Nach einer Mega-Rallye hatte Schwerin dann etwas Glück und konnte sich auf zwei Punkte absetzen. Beim 17:20 aus Sicht des USC nahm Teun Buijs eine Auszeit. Schwerin spielte jetzt jedoch plötzlich meisterlich und nutzte die kurze Schwächephase des USC gnadenlos aus. Satz drei ging mit 25:18 nach Schwerin. 

Der SSC Palmberg Schwerin wollte sich den Umweg über ein Entscheidungsspiel ins Halbfinale offenbar ersparen, denn das Team zog das Tempo nun stark an. Jennifer Geerties servierte erneut in Serie – schnell stand es 4:0 für den Titelverteidiger. Münster verkürzte auf 4:5, zur Auszeit lagen die Gäste zwar wieder mit 8:4 vorne, leisteten sich jedoch hier und da mal einen Aufschlagfehler, so dass der USC in Schlagweite blieb. Beim 11:9 für Schwerin wechselte Teun Buijs Juliet Lohuis für die bärenstarke Juliane Langgemach ein. Hatten die ersten beiden Sätze zu viel Kraft gekostet? Beim 14:10 für die Gäste nahm der USC-Coach jedenfalls eine Auszeit. Zu zweiten technischen Auszeit führte der Titelverteidiger mit fünf Punkten (16:11). Der USC konnte nochmals zulegen und kam bis auf 14:17 ran. Und nach 14:20 nochmals auf 16:20. Am Ende gewann der SSC den vierten Satz jedoch mit 25:16.  Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Mit einem Aufschlagfehler von Jennifer Geerites ging es für den USC gut los. Schwerin holte jedoch die nächsten drei Punkte. Der USC konterte mit drei Punkten in Serie. 4:3 für Münster. Es folgten vier Punkte für Schwerin. Beide Mannschaften verlangten sich und den Zuschauern alles ab. 8:5 für Schwerin stand es zum Seitenwechsel. Als es kurz darauf 10:6 stand, war die Vorentscheidung gefallen. 11:15 hieß es am Ende. Der USC wünscht dem SSC Palmberg alles Gute für die weitere Playoff-Phase. 
 

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