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USC kann gegen Wiesbaden endlich wieder aus dem Vollen schöpfen

Auf solche Bilder mussten die USC-Fans lange warten. Lena Vedder könnte am Sonntag nach langer Leidenszeit wieder in die Starting Six des USC Münster rücken. Foto: Stefan Gertheinrich
Auf solche Bilder mussten die USC-Fans lange warten. Lena Vedder könnte am Sonntag nach langer Leidenszeit wieder in die Starting Six des USC Münster rücken. Foto: Stefan Gertheinrich

Der USC Münster empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) den VC Wiesbaden in der Halle Berg Fidel. Das Spiel ist der Auftakt in die Wochen der Entscheidung – für den USC und für seine direkten Konkurrenten. Die Tabellenplätze Eins, Zwei und Drei sind wohl an Stuttgart, Schwerin und Dresden vergeben. Vermutlich sogar in genau dieser Reihenfolge. Dahinter kämpfen mit Potsdam, Aachen, Suhl, Münster und Vilsbiburg fünf Teams und die attraktiven Plätze Vier und Fünf. Denn diese bedeuten, dass man im Playoff-Viertelfinale den Top Drei noch einmal aus dem Weg gehen kann und so bessere Chancen auf das Erreichen des Halbfinals hat.

USC-Trainer Teun Buijs weiß natürlich über die Bedeutung der Partie: „Das Spiel gegen Wiesbaden ist schon sehr wichtig für uns. Wir haben es selbst in der Hand, uns eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu erkämpfen“, so der Niederländer. Und einen echten Kampf erwartet der erfahrene Coach auch: „Wiesbaden hat nichts zu verlieren. Sie können befreit aufspielen. Das wird also alles andere als leicht für uns. Wir müssen um jeden Punkt kämpfen und brauchen auch unser Publikum“, appelliert der 58jährige an die Fans, am Sonntag zahlreich in die Halle zu pilgern. 

Die Zuschauer könnten dann das Starting-Six-Comeback von Lena Vedder erleben. Die 23jährige Angreiferin ist nach langer Leidenszeit endlich wieder bei 100 Prozent, freut sich Teun Buijs: „Es ist so gut, dass sie nun endlich wieder voll da ist. Das hilft uns im Spiel und ist auch für die Stimmung im Team enorm wichtig.“ Ob sie gegen Wiesbaden von Beginn an spielen wird, dazu wollte sich der Coach noch nicht in die Karten gucken lassen. „Sie ist topfit und hat sehr gut trainiert, also hat sie gute Chancen, aber ich will dem Gegner ja auch nicht heute schon zu viel über unsere Taktik verraten.“ Neben einer wiedererstarkten Lena Vedder bringen auch Mittelblockerinnen Juliet Lohuis und Marie Schölzel neue Optionen in das Spiel des USC. „Mit vier Mittelblockerinnen sind wir natürlich taktisch sehr variabel“, erklärt der Trainer. Juliane Langgemach und Kaz Brown mussten den Job bekanntermaßen lange Zeit alleine erledigen. Die aktuell fünfte Mittelblockerin des USC, Kati Haferkamp, ist am Wochenende nochmals für den VCO Münster im Einsatz.

Drei Punkte gegen Wiesbaden könnten den USC am Sonntag unter Umständen wieder auf Platz Fünf bringen, je nach dem, was die Konkurrenz macht. Die Tabelle ist ein wenig unübersichtlich im Moment. Potsdam rangiert mit 31 Punkten auf Platz vier und hat sogar noch ein Spiel weniger gespielt als der USC (25 Punkte). Münster hat jedoch bereits alle Spiele gegen die Top 3 gespielt, Postdam muss noch gegen Stuttgart, Schwerin und Dresden ran. Auch Suhl (Platz 6) hat noch alle drei Top-Teams vor der Brust. Aachen (Platz 5) trifft noch auf Stuttgart und an diesem Samstag auf Potsdam. Vilsbiburg (Platz 8) empfängt am Samstag Schwerin. Auf dem Papier hat der USC also das vermeintlich „leichteste“ Restprogramm und dabei in vier von fünf noch ausstehenden Spielen sogar Heimrecht. Die beiden letzten USC-Heimspiele gegen Vilsbiburg und Aachen könnten zu Endspielen um Platz Vier und Fünf werden. 

Bevor es soweit ist, steht nun aber erst einmal das Heimspiel gegen den VC Wiesbaden auf dem Programm. Tickets gibt es an der Tageskasse sowie hier online
 

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