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USC gegen Stuttgart klarer Außenseiter

Hands up! Mareike Hindriksen, Roosa Laakkonen und Lina Alsmeier (v.l.) stellen sich  Stuttgarts Renata Sandor in den Weg. Foto: Stefan Gertheinrich
Hands up! Mareike Hindriksen, Roosa Laakkonen und Lina Alsmeier (v.l.) stellen sich Stuttgarts Renata Sandor in den Weg. Foto: Stefan Gertheinrich

Jetzt hat es auch noch den Trainer erwischt: USC-Coach Teun Buijs wurde am Donnerstag von einer Grippe, die sich schon beim Auswärtsspiel in Wiesbaden andeutete, regelrecht ans Bett gefesselt. Das Pech mit Verletzungen und Krankheiten im USC-Tross ist also noch nicht vorbei.
 
Allerdings konnte sich Buijs sowohl beim Vormittags- als auch beim Abendtraining von Marvin Mallach und Fabio Aiuto vertreten lassen. „Wenn es eine Spielerin erwischt hätte, wäre das bedeutend schlimmer gewesen“, fand der 57-Jährige. Wieder genesen von einem Infekt ist hingegen Ivana Vanjak, die zwar auch in Wiesbaden beste Punktesammlerin der Unabhängigen war, aber aufgrund der Schwächung immer wieder Pausen brauchte. Nun ist die Angreiferin fit für die große Aufgabe, die den Westfälinnen am kommenden Sonntag daheim bevorsteht: Um 14.30 Uhr empfängt der USC den noch amtierenden Pokalsieger und Vizemeister Allianz MTV Stuttgart.
 
Zwölf Siege haben die Schwaben, die endlich auch ihren ersten Meistertitel holen wollen, aus den bisherigen 14 Bundesligapartien geholt, nur gegen Meister Schwerin und Spitzenreiter Dresden gingen Matches verloren. Wobei der Truppe des griechischen Chefcoaches Giannis Athanasopoulos gegen die Sachsen die Revanche hinlänglich gelang: Mit 3:0 schossen die Schwaben die Elbflorenzer salopp formuliert aus dem Anzug. Mit Bestimmtheit kann man sagen, dass der MTV, bei dem die Ex-Münsteranerin Julia Schaefer eine von drei Deutschen im Vierzehner-Kader ist, bestens eingespielt ist.  
 
Für Gefahr sorgen vor allem die Amerikanerin Mallory McCage, die mit 177 Bällen mit Abstand die punktstärkste Blockerin der Liga ist, ein Oranje-Duo mit Diagonalangreiferin Deborah van Daelen und Nika Daalderoop, sowie die Tschechin Michaela Mlejnkova und Renata Sandor aus Ungarn. Aber auch sonst ist der Kader erlesen besetzt – und daher lebt auch „der Traum vom Titel“, wie es auf der Homepage der Schwaben heißt, weiter. Dass Stuttgart nach dem 3:0 bei Asterix Kieldrecht (Belgien) nun auch mit mehr als einem Bein im Viertelfinale des CEV-Cups steht, untermauert diesen Anspruch noch.
 
Daher ist die Favoritenrolle am Sonntag auch klar bei den Süddeutschen verankert, die sich im Kampf um die Pole-position bei den deutschen Playoffs eigentlich einen „Ausrutscher“ in Münster nicht leisten können. Für den USC zieht das die gleiche Ausgangslage wie Mitte Januar gegen Liga-Primus Dresden mit sich: Ein ausgesprochen schwerer Gegner, gegen den man einen echten Sahnetag erwischen muss, um die kleine Außenseiterchance zu nutzen. Im Pokal-Viertelfinale Ende November hätte es beim 2:3 ja auch fast geklappt. 
 
Hoffnung macht - neben dieser Tatsache - den Unabhängigen und Trainer Buijs die Tatsache, dass Libera Lisa Thomsen nach ihrer Sprunggelenksverletzung, die sie gegen Potsdam und in Wiesbaden auf Eis legte, in der Woche wieder mit dem Training anfangen konnte und für den Sonntag wohl grünes Licht geben kann.  
 

 

16.01.2019

Der USC Münster verliert sein Auswärtsspiel bei den Ladies in Black Aachen mit 0:3 (23:25, 16:25, 18:25). Aachen rückt damit in der Tabelle bis auf einen Punkt an den USC heran. Die Münsteranerinnen rangieren nach wie vor auf Platz vier der Volleyball Bundesligatabelle.

15.01.2019

NRW-Duell in der Volleyball-Bundesliga: Der USC Münster ist am Mittwochabend (19.30 Uhr) zu Gast bei den Ladies in Black Aachen. Das letzte Spiel der Hinrunde könnte der krönende Abschluss einer beeindruckenden Halbserie werden.

14.01.2019

Der kanadische Eishockey-Profi Kevin Schmidt vom DEL-Club Iserlohn Roosters war am Sonntag gemeinsam mit seinem Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit zu Gast am Berg Fidel. Auf Einladung von USC-Mannschaftsarzt Dr. Stephan Maurer konnten die beiden den 3:1-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Erfurt live verfolgen. 

14.01.2019

Der USC Münster II marschiert unaufhaltsam Richtung Meisterschaft in der 3. Liga. Der 3:2-Sieg gegen den TV Eiche Horn Bremen hatte den minimalen Makel, dass ein Punkt flöten ging. Das passierte dem Spitzenreiter erst zum dritten Mal in dieser Saison. In einer Partie mit vielen Schwankungen erwischte der USC den besseren Start und sicherte sich folgerichtig auch Satz eins. 

14.01.2019

Kurz vor Weihnachten hatten die USC-Spielerinnen in der Backstube unseres Sponsors Krimphove leckere Weihnachtsplätzchen gebacken. Diese wurden beim letzten Heimspiel in 2018 für einen guten Zweck ans Publikum verkauft. Der Erlös in Höhe von 570,72 Euro wurde jetzt vor dem Heimspiel gegen Erfurt an den Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind e.V." übergeben.

13.01.2019

Der USC Münster gewinnt das erste Heimspiel des Jahres gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:22, 25:12). Es war ein hartes Stück Arbeit: 1.331 Zuschauer sahen ein extrem spannendes Spiel. Die Gäste aus Thüringen spielten überraschend stark auf und bereiteten den Münsteranerinnen in den ersten drei Sätzen weit mehr Probleme, als erwartet.