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USC fährt mit Respekt zum VfB

Eine Bank im USC-Spiel: Blockerin Juliet Lohuis. Foto: Stefan Gertheinrich
Eine Bank im USC-Spiel: Blockerin Juliet Lohuis. Foto: Stefan Gertheinrich

Zum zweiten Mal binnen vier Tagen hat sich der USC Münster auf Reisen begeben: Nach dem erfolgreichen Auftritt beim Meister SSC Schwerin, wo der USC einen Punkt entführte, steht für das Ensemble von Trainer Teun Buijs am Mittwochabend (19 Uhr) das Match beim VfB Suhl Lotto Thüringen auf dem Programm.  
 
Das allerdings ist auch der letzte Auftritt in der Ferne im Kalenderjahr 2017. Und natürlich sind die Unabhängigen erpicht darauf, auch aus der Wintersportmetropole im Thüringer Wald Zählbares mitzubringen. Noch dazu hat der Zählergewinn in Schwerin das Selbstvertrauen der Westfälinnen weiter gestärkt. „Das war wirklich ein Spiel, das uns noch weiter motiviert hat. Wir haben in Schwerin viel Energie investiert, das Taktische vorzüglich umgesetzt, mit Aufschlag viel Druck gemacht und so unsere Punktchancen kreiert“, lobt Buijs die Vorstellung seiner Schützlinge – wohl wissend, dass das Match in gegen Suhl, das wegen der Hallenstandards der Volleyball Bundesliga (VBL) im benachbarten Meiningen stattfindet, unter anderen Vorzeichen startet.
 
Denn in der Tabelle erscheint der Mittwochs-Gegner nicht in der Spitzen-, sondern in der Kellergruppe. Buijs allerdings sieht die Thüringerinnen dort nicht unbedingt adäquat angesiedelt: „Suhl ist ja kein schwaches Team, auch wenn die Tabelle sie nur auf Rang neun führt. Jeder, der in dieser Saison schon Spiele vom VfB gesehen hat weiß, dass die einen sehr guten Volleyball spielen. Wir jedenfalls sind ausreichend gewarnt“, gibt der 57-Jährige zu Protokoll. Gerade, dass Suhl ein komplett neues Team installieren musste, weiß Buijs ins Verhältnis zu setzen. „Bei manchen geht das schnell, bei anderen nicht ganz so schnell. Das ist immer eine große Aufgabe, aber ich kenne natürlich VfB-Trainer Han Abbing sehr gut und schätze ihn als Kollegen sehr“, zeigt Buijs Respekt vor der Leistung seines Landsmannes. Und warnt beispielsweise vor der Amerikanerin Krista DeGeest, die effizient mit erstem Tempo über die Mitte kommt, und vor der Tschechin Tereza Patockova auf der Diagonalen.
 
Somit ist klar, dass der USC in Meiningen kein Motivationsproblem haben wird. Zumal bei Münster weiter Ines Bathen ausfällt und Lena Vedder aus Schwerin angeschlagen zurückkehrte und ebenfalls nicht einsetzbar ist. Ein Untersuchungsergebnis nebst Diagnose wird kurzfristig erwartet. Für die 22-jährige Diagonalangreiferin fährt aus der USC-Reserve eine alte Bekannte mit: Teresa Mersmann, deutsche Spitzenbeacherin und langjährige USC-Zweitligaakteurin auch mit kurzen Erstliga-Einsätzen. Die Favoritenrolle, die Münster auf dem Papier als Vierter defacto innehat, relativiert sich also. Doch umso mehr wollen die Unabhängigen in Thüringen ihren Teamgeist sprühen lassen.

 

17.10.2018

Kaz Brown ist nun seit zwei Monaten in Münster. Die 193 cm große Mittelblockerin wechselte von den „Wildcats“ der Kentucky University Lexington (USA) zum USC. Für die Amerikanerin ist die Umstellung daher sicher besonders groß. Heute (Mittwoch, 17. Oktober) feiert sie ihren 22. Geburtstag. Es ist ihr erster Geburtstag fernab von Familie und Freunden. Heimweh hat sie aber nicht.

16.10.2018

Nach dem Dauerkarten-Vorverkauf hat der USC Münster nun auch den Vorverkauf für Einzeltickets für sämtliche Heimspiele der Volleyball-Bundesligasaison 2018/19 freigeschaltet. Ab sofort sind die Tickets unter www.usc-muenster.de online bestellbar.

15.10.2018

Der USC Münster II hält sich in der 3. Liga weiter schadlos – und damit an der Spitze. Der Aufsteiger gewann auch seine fünfte Partie, diesmal mit 3:0 gegen den MTV Hildesheim. Dabei trumpfte eine ehemalige Bundesliga-Spielerin im Angriff auf.

15.10.2018

Das Abschiedsspiel für Ines Bathen, eingebettet in die Präsentation des Bundesligateams 2018/19, hätte besser nicht laufen können. Dem spätsommerlichen Bilderbuchwetter zum Trotz kamen knapp 750 Fans am Sonntagnachmittag in die Halle Berg Fidel. Eine gebührende Kulisse für den Abschluss einer Bilderbuchkarriere. 

14.10.2018

Dieser Abschied war ein gebührender: Nach elf Jahren in der Volleyball-Bundesliga hat Ines Bathen auf Wiedersehen gesagt. 736 Zuschauer waren gekommen – und erlebten einen emotionalen Nachmittag, bei dem die Gefeierte ein paar Tränen verdrücken durfte.

13.10.2018

Der Tag des Abschiedsspiels ist gekommen für Ines Bathen. Am Sonntag gibt die 28-Jährige ihre letzte Vorstellung im Trikot des USC Münster. Damit endet eine ganz besondere Karriere am Berg Fidel. Denn in den Schoss fiel der Außenangreiferin nichts.