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USC-Coach Buijs: „Das wird interessant!“

Nach Verletzung wieder bei 100 Prozent: USC-Stammkraft Ines Bathen. Foto: Stefan Gertheinrich
Nach Verletzung wieder bei 100 Prozent: USC-Stammkraft Ines Bathen. Foto: Stefan Gertheinrich

Teun Buijs will gar nicht lange drum herum reden: „Es geht für beide Teams um viel“, konstatiert der Coach des USC Münster vor dem Heimspiel seines Ensembles gegen den SC Potsdam am Sonntag (14.30 Uhr) im heimischen Volleydome.
 
Zwar ist Buijs nicht unbedingt der Typ Trainer, der eine erfolgreiche Entwicklung der Mannschaft nur über den Tabellenplatz definiert, doch ist dem Niederländer vor dem Kräftemessen des Sechsten mit dem Achten aus Brandenburg auch klar: „Potsdam will zurück ins obere Mittelfeld – und wir wollen da bleiben. Für die Zuschauer wird das in jedem Fall eine interessante Partie“, so der 57-Jährige, der mit seinem Team am Wochenende im besten Falle zurück auf Rang vier klettern könnte.  
 
Doch bis dahin ist noch ein längeres Stück Weg zu absolvieren. Auch wenn die Unabhängigen im Prinzip wissen, wie man Potsdam beikommen kann. Im Hinspiel beim SCP gewannen die Westfälinnen mit 3:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen in der da damals noch jungen Saison. Doch nun herrschen andere Vorzeichen, denn heuer ist Lena Vedder nicht mehr dabei, die 22-Jährige kann seit ihrem Kreuzbandriss vor knapp sechs Wochen nicht mehr mittun und fehlt auf der Diagonalen massiv. Auch wenn Luisa Keller (16) und Liza Kastrup (18) hier genau wie Routinesse Nadja Schaus (33) ebenfalls auf dieser Position zuhause sind.  
 
Beide Youngsters kamen hier am letzten Sonntag gegen Dresden zum Einsatz, beide erhielten viel Lob vom Trainer: „Ich war sehr zufrieden mit Luisas und wie sie sich bei ihrem Startsechsdebüt geschlagen hat“, so Buijs, „und Liza verbessert sich jeden Tag und in allen Bereichen.“ Dennoch ist da auf der Diagonalen ein großer Unterschied: Im Vergleich zu Vedder sind beide Teenager Linkshänder, und Schaus greift mit Einbeinern an. Eine grundsätzliche und daher erhebliche Umstellung für Mareike Hindriksen im USC-Zuspiel und die komplette Ordnung auf Aufgabenverteilung auf dem Feld. „Wir müssen jetzt sehen, wie wir das künftig auf Dauer lösen“, weiß auch Buijs, „aber das braucht Zeit. Mit Lena haben wir das System damals monatelang üben können, bevor das erste Saisonspiel anstand.“
 
Eine Sorge weniger hat Buijs jedoch am Sonntag: Ines Bathen, in Erfurt nach einem verheilten Bänderriss noch sehr vorsichtig und mit Schmerzen im Knöchel unterwegs, gegen Dresden dann zwei Sätze lang erst geschont, ist mittlerweile hundertprozentig auskuriert und wird gegen Potsdam wohl aller Wahrscheinlichkeit nach in der Startsechs stehen.  

 

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