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USC beim VCW: Tabellennachbarn unter sich

USC-Kapitänin Mareike Hindriksen, Ines Bathen und Juliet Lohuis (v.l.) müssen gegen Wiesbaden einen richtig guten Tag erwischen. Foto: Stefan Gertheinrich
USC-Kapitänin Mareike Hindriksen, Ines Bathen und Juliet Lohuis (v.l.) müssen gegen Wiesbaden einen richtig guten Tag erwischen. Foto: Stefan Gertheinrich

Dreizehn Spiele haben der USC Münster und der VC Wiesbaden in der Saison 2017/18 jeweils absolviert, die Satzdifferenz der beiden Kontrahenten ist identisch, und auch nur ein einziger Zähler trennt den Vierten aus Westfalen vom Fünften aus der hessischen Landeshauptstadt.
 
Am Samstagabend nun kommt es zum direkten Kräftemessen zwischen Gastgeber Wiesbaden und Münster, um 19 Uhr rauscht in der Halle am Platz der Deutschen Einheit der erste Ball übers Netz. Dann ist das Duell um die – zumindest momentane – Pole Position in der Tabelle hinter dem Spitzentrio aus Dresden, Stuttgart und Schwerin eröffnet. „Und bei diesem Kampf um Platz vier ist auch noch Aachen mit dabei, die natürlich hoffen, dass es zwischen uns und Wiesbaden ein Fünf-Satz-Spiel gibt“, weit USC-Coach Teun Buijs auch noch auf den Sechsten aus der Kaiserstadt hin, der mit zwei Punkten Rückstand auf den USC und einem auf Wiesbaden spielfrei aus der Ferne zuschaut und auf eine Punkteteilung in Hessen spekuliert.
 
Das macht die Partie natürlich für alle Zuschauer spannend. Für Buijs wird es zusätzlich noch „interessant, wer in diesem Duell die besseren Nerven hat.“ Denn die werden nach Buijs‘ Ermessen am Samstag auch eine wichtige Rolle spielen. Wobei für den Niederländer eines klar ist: „Wir haben Verletzungspech und Wiesbaden hat den Heimvorteil mit einem sehr guten Publikum im Rücken. Das sind zwei Dinge, die im Vorfeld für den VCW und gegen uns sprechen.“ Die Verletzungssorgen bereitet den Westfälinnen – nach den Saisonausfällen von Ivana Bulajic und Lena Vedder – im Augenblick Libera Lisa Thomsen, die schon letzten Sonntag beim 3:0-Sieg gegen den SC Potsdam mit einer Verletzung im Bänderapparat am rechten Sprunggelenk passen musste. „Ob Lisa spielen kann, werden wir am Freitag nach dem Abschlusstraining gemeinsam entscheiden“, erklärt Buijs. Die Chance auf einen Einsatz besteht zumindest, falls die ehemalige Nationallibera ausfallen würde, stünde dem Coach mit Linda Dörendahl aus der USC-Reserve eine weitere Abwehrspezialisten mit DVV-Vergangenheit als Alternative parat.
 
Ansonsten sind die USC-Volleyballerinnen fit: Juliet Lohuis ist schon seit Dienstag nach überstandener Grippe wieder voll dabei. Roosa Laakkonen, die im Match gegen den SCP am Sonntag einen Ball auf den Finger kam und von Buijs ab Mitte des dritten Sets geschont wurde, war ebenfalls unter der Woche uneingeschränkt einsetzbar. Und da Jule Langgemach als dritte Blockerin im Bunde gegen Potsdam einen starken Eindruck hinterließ, hat Buijs nun auf dieser Position die Qual der Wahl. „Jule hat wirklich sehr gut abgeliefert gegen den SCP, hat viele Punkte gemacht, auch im Block. Sie entwickelt sich zu einer Universalspielerin“, lobt der 57-Jährige die gebürtige Dresdnerin – und freut sich, weil ihm das natürlich taktische Optionen liefert.
 
Die Taktik, das sieht Buijs im Übrigen neben dem Nervenkostüm, als den zweiten entscheidenden Faktor am Samstag. Buijs: „Um gegen Wiesbaden bestehen zu können müssen wir einen richtig guten Tag erwischen, ein richtig gutes Spiel machen. Und uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren. Das heißt auch: Hohe Disziplin bei der Befolgung der taktischen Vorgaben!“ Dass das Team das drauf hat, hat das Hinspiel gezeigt, als die Münsteranerinnen nach vier Sätzen auf des Messers Schneide mit einem 3:1-Sieg vom Feld gingen.

 

18.02.2018

Das war keine 0:3-Niederlage wegen der man sich grämen müsste: Zwar verpasste der USC Münster am Sonntag gegen Meister Schweriner SC einen Satzgewinn beim 24:26, 22:25 und 19:25, doch der Auftritt der vom Verletzungspech gebeutelten Westfälinnen konnte sich sehen lassen.
 

16.02.2018

Zum vorletzten Heimspiel der Bundesliga-Hauptrunde dürfen sich die hiesigen Volleyball-Fans auf einen Gast der Extraklasse freuen: Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) ist im Volleydome der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin Gegner des USC Münster.
 

16.02.2018

Unsere Bundesliga-Spielerinnen Ines Bathen, Ivana Vanjak, Nadja Schaus und Juliane Langgemach hatten am Valentinstag ein ganz besonderes Date. Sie trafen sich im Tonstudio der Uni Münster mit Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Jürgens und seinem Team und haben dem Projekt "Schlossplatz Bande" ihre Stimme geliehen.

15.02.2018

Kurz bevor am ersten März-Sonntag die DVV-Pokalfinals in Mannheim ausgespielt werden, gibt es Münsterland auch einen kleinen Leckerbissen mit Lokalkolorit: Am 1. März treffen zu einem Testspiel der Volleyball-Bundesligist USC Münster und die niederländische Nationalmannschaft der U19 aufeinander. Gastgeber ist der USC-Partnerverein SG Sendenhorst.
 

14.02.2018

Das USC-Team nach Aachen zu begleiten und es dort zu unterstützen ist immer so  etwas wie eine Pflichtübung für USC-Fans. Jetzt ganz besonders. Geht es doch darum, aus den letzten drei Spielen der Hauptrunde möglichst noch die optimale Ausbeute von neun Punkten zu erkämpfen.

11.02.2018

Diese Personalnot lässt sich nicht mehr ausgleichen. Der USC Münster muss Woche für Woche schwere Rückschläge verkraften. So war es kein Wunder, dass das Team bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 0:3 unterlag. In Niederbayern war es letztlich sehr deutlich.