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USC baut Netzwerk aus: Willibald Gebhardt Institut zu Gast

Die Gastgeber Martin Gesigora (links), USC-Präsident, und Prof. Dr. Maike Tietjens, Präsidentin des Willibald Gebhardt-Instituts, begrüßen Thomas Michel, den Sportdezernenten der Bezirksregierung Münster. Text und Foto: Thomas Austermann
Die Gastgeber Martin Gesigora (links), USC-Präsident, und Prof. Dr. Maike Tietjens, Präsidentin des Willibald Gebhardt-Instituts, begrüßen Thomas Michel, den Sportdezernenten der Bezirksregierung Münster. Text und Foto: Thomas Austermann

Auf Initiative des USC-Präsidenten Martin Gesigora baut Volleyball-Bundesligist sein umfassendes Netzwerk weiter aus. Jetzt gab es im VIP-Raum der Sporthalle Berg Fidel einen „Doppelschlag“ am Bundesligaspieltag 13. März, bevor die Volleyballerinnen abends mit 3:0 über Vilsbiburg triumphierten.

Das Willibald Gebhardt Institut, ein An-Institut der Uni Münster, führte seine Mitgliederversammlung durch. Das WGI ist ein eingetragener Verein und fördert die naturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche, psychologische und pädagogische Forschung und Anwendung im Olympischen Sport wie im Leistungssport, Schul- und Vereinssport sowie Gesundheitssport. 

2018 zog das WGI von Essen nach Münster um und baut seither seinen Standort aus, mit dem Ziel, auch lokal und regional bekannter zu werden. Die von WGI-Präsidentin Prof. Dr. Maike Tietjens geleitete Mitgliederversammlung blickte zurück auf zuletzt geleistete Arbeit und neue Projekte. Im Präsidium als Stellvertretender Präsident engagiert ist Prof. Dr. Bernd Strauß, Stellvertretender Präsident des USC, und Martin Gesigora als Vize-Präsident Finanzen.

Für geladene Gäste aus Sportpolitik und Vereinen offen war anschließend der Impulsvortrag von Thomas Michel, dem Sportdezernenten der Bezirksregierung Münster. Michel ist seit zehn Jahren mit den münsterischen Möglichkeiten vertraut. Der Insider und Entscheider sprach zum Thema: „Münster – Ein Kompetenzzentrum für Leistungssportförderung?“ und beleuchtete, warum er das Fragezeichen hintenan stellte.

Denn: „Münster ist zwar ein hervorragender Standort“ und habe in den letzten Jahren insgesamt „eine zweistellige Millionenförderung“ seitens des Landes erfahren, schöpfe aber die vorhandenen Faktoren und Möglichkeiten nicht ideal aus. Er selbst habe erfahren müssen, wie „Einzelinteressen“ geradezu blockierend wirkten. Dabei biete Münster „von den Verknüpfungen her“ – Sportinternat, Vereine, Schulen, Universität – ein Potenzial, „das deutschlandweit gesehen selten ist.“

Michel votierte entschieden dafür, den Blick von den jungen Athleten aus zu wählen. Das Sportinternat Münster sei auch in Zukunft „die Herzkammer“ und mithin der wesentliche Faktor der Struktur. „Denn hier werden die jungen Sportlerinnen und Sportler aufgefangen und aufgebaut.“ Es gelte, darüber hinaus „tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen und den Standort in den Fokus zu nehmen. Nicht aber einzelne Sportarten.“ Ein wie auch immer ausgestaltetes Kompetenzzentrum sei eine wünschenswert sichtbare Einrichtung, die jemand „verantwortlich steuern“ müsse. Es dürften hier weder Einzelinteressen noch Vorbehalte gelten. 

Dem Kompetenzzentrum müsse die Akzeptanz aller Beteiligten gelten. „Oft haben wir in Münster einen nur unzureichenden Dialog der Sportarten“, stellte Michel fest. Und nahm auch Unternehmen in die Pflicht: „Eine breite Wirtschaftsinitiative sollte das Zentrum tragen.“ In der anschließenden Diskussion bestätigte sich, dass es in Münster bereits eine Initiative gibt, die Eckpunkte und Rahmenbedingungen eines solchen Zentrums eruiert. 

14.10.2019

Bei den 4. Europäischen Polizeimeisterschaften im Volleyball in Tschechien hat die Deutsche Mannschaft sich im Spiel um Platz 3 gegen Griechenland mit 3:0 durchgesetzt und gewann damit hochverdient die Bronzemedaille. Mit dabei war auch die Zuspielerin der 2. Mannschaft des USC Münster, Lara Drölle. 

12.10.2019

Der USC Münster verliert im NRW-Duell bei den Ladies in Black Aachen nach tollem Fight und einem Duell auf Augenhöhe unglücklich mit 0:3 (25:22, 25:23, 25:22). Vor allem in den ersten beiden Sätzen war deutlich mehr drin. Das Quentchen Glück hat am Ende gefehlt.

11.10.2019

Zum Auswärtsspiel nach Aachen reist der USC Münster mit dem Selbstvertrauen des Auswärtssieges in Erfurt und mit zwei Fanbussen im Rücken. Die Partie beginnt am Samstag um 18 Uhr und wird live bei sporttotal.tv gestreamt.

11.10.2019

Es war nicht alles Gold, was da in der Erfurter Rieth-Halle glänzte. Beim 3:1-Sieg, dem ersten der Saison, musste der USC Münster auch einige Tiefen überstehen – tat dies aber erfolgreich. „Wir sind ruhig geblieben“, sagte Trainer Teun Buijs, der die Schwere der Partie vorhergesagt hatte.

09.10.2019

Der USC Münster gewinnt mit 3:1 (25:21, 25:23, 18:25, 25:18) bei Schwarz-Weiß Erfurt und fährt die ersten drei Punkte in der noch jungen Bundesligasaison ein. 

09.10.2019

Der USC-Fanclub "Critters" organisiert am 12. Oktober eine Fanfahrt zum NRW-Derby bei den Ladies in Black in Aachen. Für nur 10 Euro können USC-Fans das Top-Spiel live in Aachen sehen. Busfahrt und Eintrittskarte sind damit bereits bezahlt. Möglich wird das durch eine Spende des USC-Ehrenpräsidenten Matthias Fell. Und auch der Fanclub "Critters" unterstützt die Fanfahrt finanziell.