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"Mit solchen Typen kann man was reißen!"

Sie repräsentieren sportliche Spitzenklasse, sind erfahren und absolute Führungspersönlichkeiten – und freuen sich richtig auf den Saisonstart. Hier also USC-Kapitänin Mareike Hindriksen und Libera Lisa Thomsen im Interview.
 

Na, Mareike und Lisa, kribbelt’s Euch schon in den Fingern?

Lisa Thomsen: „Ja, auf jeden Fall! So eine Vorbereitungsphase ist immer hart und lang. Man trainiert zehn Wochen auf diesen einen Moment, in dem es losgeht. Es ist natürlich super, dass wir zu Hause starten – und dass es endlich so weit ist!“

Ob von den Ergebnissen oder der Performance – die Vorbereitungstests haben auf den Beobachter einen sehr guten Eindruck gemacht. Aber was ist Euer eigenes Gefühl?

Mareike Hindriksen: „Wir haben auch ein gutes Gefühl. Es ist schön den Fortschritt zu sehen, zu sehen, wie immer mehr die Rädchen ineinandergreifen, die einzelnen Bausteine zusammen funktionieren und die Entwicklung zu erkennen. Natürlich haben wir jetzt auch Wettbewerbsniveau, wobei aber auch klar ist, dass dieser Prozess in der Saison andauern wird.“
Lisa Thomsen: „Davon gehe ich auch aus. Aber es ist ja auch so, dass der Wettkampfstress die ja doch noch sehr junge Mannschaft nochmal weiterbringen wird. Ich bin mit dem augenblicklichen Status zufrieden. Das Verständnis dafür, warum auf dem Feld was passiert ist bei allen Spielerinnen schon sehr groß. Ich denke, dass jedes einzelne Punktspiel uns wieder einen Schritt nach vorne bringt. Und am Ende warten die Playoffs…“

 
Was auffällig war, ist, dass Euch – salopp gesagt – die Herzen zugeflogen sind, Ihr viele Sympathiepunkte gesammelt habt, schon vor dem ersten Saisonspiel. Woran liegt das, was habt Ihr, was macht Euch aus?

Lisa Thomsen: „Die Komplimente, die wir jetzt bekommen, die kann ich nur zurückgeben. Ich muss sagen, dass wir echt super Typen in der Mannschaft haben, das ist der Arbeit von Teun Buijs und Axel Büring zuzuschreiben, wie sieden Kader zusammengestellt haben. Aber auch das ganze Umfeld beim USC ist uns offen entgegengekommen. Das Engagement in diesem Umfeld ist riesig. Ich denke, dass wir also alle dazu beigetragen haben, dass die Stimmung so gut ist, wie es sich jetzt darstellt.“
Mareike Hindriksen: „Ja. Und man merkt, dass alle mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind. Wenn man solche Typen hat, dann kann man auch was reißen und als echte Einheit funktionieren.“
Lisa Thomsen: „Und genau das ist uns wichtig. Dass wir ein großes Ganzes werden. Wir als Team haben alle das Ziel, auf bestem Niveau zu spielen und gerade vor eigenem Publikum zu begeistern!“

 
Stichwort „Team“ – warum funktioniert Ihr so gut? Wie schafft man es, dass auch Youngsters wie Luisa Keller und Lina Alsmeier den Eindruck machen, als gehörten sie schon lange dazu?

Lisa Thomsen: „Auch das liegt daran, wie das Team von Teun und Axel zusammengestellt worden ist. Und es liegt an den Persönlichkeiten, offen zu sein. Das Team in den Vordergrund zu stellen, sich untereinander abzustimmen, immer voranzugehen. Zudem ist da der Trainer maßgebend, Teun fördert das Zusammenwachsen sehr. Da fällt dann auch mal eine Trainingseinheit aus, wenn wir alle zusammen auf die Bowlingbahn wollen. Wir waren alles schnell auf der gleichen Welle, waren schnell einig, wofür wir stehen wollen, welche Werte wir spiegeln wollen.“

 
Ihr habt beide im Volleydome auch auf der anderen Netzseite gestanden. Was macht diese Arena aus, wie habt Ihr das als USC-Gegner wahrgenommen? Und worauf freut Ihr Euch, jetzt, wo Ihr auf der USC-Seite steht?

Mareike Hindriksen: „In der Tat, hier in Münster habe ich schon einige Spiele gemacht. Ich habe mich auch als Gegner auf die Atmosphäre im Volleydome gefreut, aber es war immer schwierig in Münster zu spielen. Jetzt  ziehe ich gerne das grüne Trikot über und freu‘ mich drauf, wenn ich jetzt 2000 oder gar 3000 Leute auf meiner Seite habe!“
Lisa Thomsen: „Für mich ist der Berg Fidel eine Halle mit Geschichte und besonderem Flair. Ich war ja schon als Kind hier und habe da die großen Zeiten miterlebt, als immer um Titel mitgespielt wurde. Es ist ein Volleyball-Tempel, eine Hochburg! Aber wie Mareike es schon gerade auf den Punkt gebracht hat: Für den Gegner war es in Münster immer schwierig. Auch weil die Fans intuitiv spüren, wann der USC sie braucht. Ich find’s jetzt sehr schön, dass sie jetzt für uns aufstehen.“

 
Auf was dürfen sich in dieser Saison die USC-Fans freuen?

Mareike Hindriksen: „Ich verspreche, dass wir immer 100 Prozent geben. Das ist der Geist in unserem Team. Einstellung, Spielfreude und Einsatz – darum geht’s! Aber wir sind auch eine ganz offene Mannschaft und immer zu `nem Schnack bereit. Uns geht es darum, den Heimspieltag zusammen zu erleben.“
Lisa Thomsen: „Ja, genau. Wir wollen Spielerinnen zum Anfassen sein, wollen denen nahe sein, die uns unterstützen. Und die Menschen begeistern. Daher will ich jetzt auch keine sportlichen Zielsetzungen raushauen, welchen Platz wir machen wollen. Wenn wir nach der Saison sagen können: Wir haben uns als Persönlichkeiten und als Mannschaft weiterentwickelt, das wäre doch schon super. Der Weg der Entwicklung, das ist mir unheimlich wichtig. Und ich weiß: Wir werden aus jedem Spiel lernen!“

23.10.2017

Der Gegner des USC Münster im Achtelfinale des DVV-Pokals steht fest: Die Unabhängigen müssen am 12. November 2017 um 15 Uhr beim Zweitligisten 1. VC Stralsund antreten.
 

23.10.2017

Das war deutlich: Mit 0:3 unterlag der USC Münster beim Meisterschaftsanwärter Dresdener SC. Der Drops war ziemlich schnell gelutscht, genau genommen nach 81 Minuten.

20.10.2017

Zum ersten Mal in der neuen Saison macht sich der USC Münster auf zu einem Auswärtsspiel. Und das hat es in sich, denn am Sonntag (14.30 Uhr) ist der Dresdner SC Gastgeber der Unabhängigen.
 

19.10.2017

Gleich zwei Spiele an einem Wochenende.
Am Samstag (4.11.) steht das Highlight gegen den VC Wiesbaden an, und am Sonntag (5.11.) geht es gegen den VCO Berlin. Unterstützt das Team und nutzt diese einmalige Gelegenheit.

Holt euch das Kombiticket und schaut das zweite Spiel mit 50% Rabatt!

17.10.2017

Ein Angebot für eine Fanfahrt nach Dresden konnte der Volleyballfanclub Critters leider nicht anbieten. Eine Woche später in Potsdam soll das so überzeugend in die Saison gestartete neue USC-Team viel Unterstützung von den Rängen bekommen. Über 20 Fans haben die Fahrt bereits gebucht, einige mehr dürfen es aber gern sein.

17.10.2017

In der Bezirksliga 28 der Frauen hat der USC Münster IV gegen den SV Ems Westbevern II nach 0:2-Satzrückstand Moral bewiesen und das Match noch mit 3:2 (18:25, 23:25, 25:21, 25:19 und 15:13) gewonnen.