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Mersmann/Tillmann starten wieder für den USC

Wieder zusammen, wieder beim USC: Teresa Mersmann (l.) und Cinja Tillmann.
Wieder zusammen, wieder beim USC: Teresa Mersmann (l.) und Cinja Tillmann.

Sie haben wieder zusammen-, und dann auch noch in den Schoß der USC-Familie zurückgefunden: Teresa Mersmann und Cinja Tillmann gehen in diesem Sommer für die Unabhängigen auf Punkte- und Trophäenjagd im Sand.
 
Die beiden Beachvolleyballerinnen, die ihre Karriere unter freiem Himmel zusammen mit Trainer Christoph Kesselmeier 2009 beim USC begannen und sich dort schon einen einstelligen Rankingplatz erkämpften, waren nach dem Bronzemedaillengewinn bei den Deutschen Meisterschaften 2012 fünf Jahre mit auch unterschiedlichen Zielen getrennte Wege gegangen. Mit neuen Partnerinnen in neuen Vereinen. Und beide standen nach der Saison 2017 vor der Grundsatzfrage: Was tun im nächsten Jahr. Die Quintessenz: Wieder zusammen, wieder mit Trainer Kesselmeier und wieder für den USC!
 
Die Ausrichtung der beiden Studentinnen, die jeweils kurz vor ihrem Master stehen, fokussiert sich 2018 vor allem auf die deutsche Tour, die nunmehr als „Techniker Beach Tour“ firmiert und in der Münster auch wieder einer der Turnierorte ist. Quasi die Beach-Bundesliga. „Dass unser Hauptaugenmerk auf der deutschen Tour liegt, heißt aber nicht, dass wir uns nicht international auch bewegen“, erklärt Mersmann, und Tillmann fügt an: „Es muss aber wirklich in den Plan passen.“ Was entscheidend ist: Beide setzen künftig nicht mehr alles auf die Karte Beachvolleyball. Doch „unser Ehrgeiz ist ungebrochen“, verrät die 27-jährige Mersmann, die ja seit dieser Saison bereits für den USC Münster 2 in der Regionalliga schmettert und auch schon einen Einsatz im Bundesligateam auf dem Konto stehen hat. „Wir beide wollen uns weiter verbessern und unseren besten Beachvolleyball spielen. Und natürlich bei den Deutschen Meisterschaften bestmöglich abschneiden. Das nehmen wir sehr ernst!“
 
Über eine genaue Platzierung dort zu sprechen, verbietet sich natürlich so früh im Jahr, aber  Mersmann/Tillmann dürften über ihre Ranglistenpunkte um Platz acht im deutschen Ranking bei Konkurrenz von Weltformat geführt werden. Und sie wissen, wie Erfolg geht, schließlich wurde Mersmann mit Isabel Schneider 2015 Deutsche Vizemeisterin und holte auch auf FIVB- und CEV-Ebene Gold, Silber und Bronze. Tillmann ihrerseits gewann im letzten Jahr mit Katharina Schillerwein noch zwei Mal Gold und einmal Silber auf der CEV-Tour und landete 2015 mit gleicher Partnerin satte fünf Siege bei der deutschen Tour. Da sind also schon gewisse Ambitionen.  
 
Die muss auch Trainer Kesselmeier mitbringen, der konstatiert: „Teresa und Cinja haben jetzt viel mehr Background über diesen Sport als vor fünf Jahren. Da muss ich schon neue Elemente ins Training reinbringen, aber ich bin da sehr optimistisch, dass wir unser Spiel positiv verändern werden.“ Teresa und Cinja sind da auch sicher. „Als wir beschlossen haben, wieder miteinander zuspielen, gab’s bei der Trainerfrage gar keine Alternativen für uns. Natürlich haben wir Christoph gefragt“, verrät Tillmann: „Er ist eine Schlüsselfigur für uns, genau wie Axel Büring im Hintergrund.“ Büring, Vizepräsident Sport beim USC und Impulsgeber der Rückkehr des Teams zu den Unabhängigen, ist natürlich ebenfalls happy: „Wir haben mit Teresa, Cinja und Christoph drei hervorragende Botschafter des USC zurück. Das ist gelebte Authentizität.“
 
 

 

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