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Lohuis-Comeback bei 0:3-Niederlage in Stuttgart

Feierte nach mehrmonatiger Verletzungspause in Stuttgart ihr Comeback: Mittelblockerin Juliet Lohuis. Foto: Hubertus Huvermann
Feierte nach mehrmonatiger Verletzungspause in Stuttgart ihr Comeback: Mittelblockerin Juliet Lohuis. Foto: Hubertus Huvermann

Der USC Münster hat sein Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga Allianz MTV Stuttgart mit 0:3 (19:25, 9:25, 19:25) verloren. „Ich denke, wir haben heute gegen den künftigen Deutschen Meister gespielt“, zeigte sich USC-Coach Teun Buijs beeindruckt von der Stuttgarter Leistung. „Stuttgart ist meiner Meinung nach das stärkste Team der Liga.“

Der USC begann die Partie vor knapp 2.000 Zuschauern mit Mareike Hindriksen, Luisa Keller, Liza Kastrup, Lina Alsmeier, Juliane Langgemach und Kaz Brown. Lisa Thomsen kam als Libera zum Einsatz. Die Gastgeberinnen wurden ihrer Favoritenrolle sofort gerecht und zogen schnell auf 7:1 davon. „Leider haben wir zu Beginn der Sätze immer eine kleine Stuttgarter Serie zugelassen und mussten so hinter dem Gegner herlaufen“, hadert der Coach mit den Satzverläufen. Beim Stand von 8:3 ging es in die erste technische Auszeit. Stuttgart dominierte auch den weiteren Verlauf des ersten Satzes, der USC kam aber langsam besser in die Partie. Beim Stand von 16:11 ging es in die zweite technische Auszeit. Zwei Asse von Stuttgarts Madison Bugg brachten dann die Vorentscheidung im ersten Satz. Dieser endete schließlich mit 25:19. Münster kämpfte gegen Satzende gut und steigerte sich auch spielerisch, brachte seine Angriffe viel besser durch als noch zu Beginn der Partie. Stuttgart konnte jedoch immer reagieren und erhöhte den Druck beim zwischenzeitlichen 22:19 durch die Hereinnahme von Krystal Rivers und Pia Kästner nochmals. 

Im zweiten Satz blieb der USC zunächst auf Tuchfühlung zu Stuttgart. Erfreulich für alle USC-Fans: Mittelblockerin Juliet Lohuis feierte nach monatelanger Verletzungspause ihr Comeback. „Ich bin sehr glücklich, dass sie wieder dabei ist“, so der Niederländer nach der Partie. 8:6 für die Schwaben hieß es zur ersten technischen Auszeit. Stuttgarts Mallory McCage servierte anschließend enorm druckvoll. 12:6 hieß es kurz darauf, wenig später gar 20:8. Der USC fand keine Mittel mehr, in den Satz zurückzukommen und musste sich ein 25:9 gefallen lassen. Der Tabellenführer hatte die Lufthoheit in eigener Halle, war dem USC vor allem in der Blockarbeit und bei der Angriffsquote überlegen und bereitete der Münsteraner Annahme durch starke Aufschläge immer wieder Probleme.  

Das klare Ergebnis des zweiten Satzes beflügelte die Gastgeberinnen zusätzlich. Sie wollen auch im dritten Satz nichts anbrennen lassen und zogen schnell auf 8:3 davon. Der USC hatte nach wie vor Probleme in der Annahme. Über 16:8 und 20:10 endete Durchgang drei schließlich nach einer Gesamtspielzeit von 1:11 Stunden erneut mit 25:19. Als wertvollste Spielerinnen wurden Jana Franziska Poll (Stuttgart) und Marie Schölzel (Münster) ausgezeichnet. „Für uns kommen jetzt die entscheidenden Spiele“, schaute Teun Buijs schon auf der Rückfahrt nach Münster Richtung nächsten Sonntag. Dann gastiert der VC Wiesbaden um 14.30 Uhr in der Halle Berg Fidel. Als Tabellensiebter hat der USC nur zwei Punkte Rückstand auf Platz Fünf und in vier der fünf noch ausstehenden Spiele Heimrecht. 
 

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