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Jahresfinale mit dem NRW-Derby

Roosa Laakkonen (6) ist wieder mit an Bord, Ivana Vanjak (7) sowieso. Foto: Stefan Gertheinrich
Roosa Laakkonen (6) ist wieder mit an Bord, Ivana Vanjak (7) sowieso. Foto: Stefan Gertheinrich

Es ist das West-Derby, das NRW-Derby, möglicherweise ein Vorgriff aufs Playoff-Viertelfinale, ganz sicher aber der Kampf darum, dem Spitzentrio der Bundesliga auf den Fersen zu bleiben: Am Sonntag kreuzen der USC Münster und die Ladies in Black aus Aachen um 14.30 Uhr im Volleydome am Berg Fidel die Klingen.
 
Für die von Teun Buijs trainierten Münsteranerinnen ist es in jedem Fall der Schlussakkord der Hinrunde der Serie 2017/18, einer Saison, die für die Unabhängigen – abgesehen vom Saisonaus für Ivana Bulajic und nun Lena Vedder – sportlich vorzüglich gelaufen ist, die Gazetten und die Volleyball-Szene landauf, landab vom „Überraschungsteam aus Münster“ schreiben und sprechen.  
 
In der Tat hat Münster nur gegen die drei Topteams Stuttgart, Dresden und Schwerin verloren, beim Meister dabei sogar einen Punkt gehabt und die Schwaben zumindest im Pokal-Viertelfinale beim 2:3 an den Rand einer Niederlage gebracht. Daheim ist die Weste des USC sogar gänzlich weiß, die Westfalen haben aus den bisher vier Partien die maximale Punktausbeute geholt. Ein weiterer Motivationsparameter für den Sonntag.
 
Dass das Überraschungsteam USC derzeit fünf Zähler Vorsprung auf die Kaiserstädter hat, überrascht im Übrigen auch Teun Buijs. Denn beim Blick auf den Kader weist der Niederländer darauf hin, dass im Aachener Kader gleich fünf Nationalspielerinnen aus seinem Heimatland stehen. „Die haben das ganze Jahr durch Programm. Wir nur acht Monate. Da ist also Aachen auch im Vorteil“, wertet der 57-Jährige. Und alle fünf Holländerinnen stehen auch in der Startformation der Ladies. Einzige Deutsche im Team von Trainerin Saskia van Hintum ist Frauke Neuhaus. Eine alte Bekannte im LiB-Ensemble ist Britt Bongaerts, die im Sommer aus Münster wieder nach Aachen zurück wechselte.

Insgesamt gesehen sieht Buijs – gerade auch vor dem Hintergrund der schrumpfenden Personaldecke – die Gäste am Sonntag in der Favoritenrolle. Zumindest ein bisschen hat sich aber das Lazarett gelichtet: Roosa Laakkonen ist nach überstandenem Magen-Darm-Infekt definitiv wieder an Bord, bei Ines Bathen wird nach einem Bänderriss im Sprunggelenk am Freitag das Training zeigen, ob Buijs mit ihr rechnen kann. Und Kapitänin Mareike Hindriksen versprüht Optimismus: „Ich freue mich riesig auf das Derby! Wir werden auf jeden Fall alles daransetzen, am Berg Fidel in dieser Saison weiter ungeschlagen zu bleiben!“

 

16.01.2019

Der USC Münster verliert sein Auswärtsspiel bei den Ladies in Black Aachen mit 0:3 (23:25, 16:25, 18:25). Aachen rückt damit in der Tabelle bis auf einen Punkt an den USC heran. Die Münsteranerinnen rangieren nach wie vor auf Platz vier der Volleyball Bundesligatabelle.

15.01.2019

NRW-Duell in der Volleyball-Bundesliga: Der USC Münster ist am Mittwochabend (19.30 Uhr) zu Gast bei den Ladies in Black Aachen. Das letzte Spiel der Hinrunde könnte der krönende Abschluss einer beeindruckenden Halbserie werden.

14.01.2019

Der kanadische Eishockey-Profi Kevin Schmidt vom DEL-Club Iserlohn Roosters war am Sonntag gemeinsam mit seinem Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit zu Gast am Berg Fidel. Auf Einladung von USC-Mannschaftsarzt Dr. Stephan Maurer konnten die beiden den 3:1-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Erfurt live verfolgen. 

14.01.2019

Der USC Münster II marschiert unaufhaltsam Richtung Meisterschaft in der 3. Liga. Der 3:2-Sieg gegen den TV Eiche Horn Bremen hatte den minimalen Makel, dass ein Punkt flöten ging. Das passierte dem Spitzenreiter erst zum dritten Mal in dieser Saison. In einer Partie mit vielen Schwankungen erwischte der USC den besseren Start und sicherte sich folgerichtig auch Satz eins. 

14.01.2019

Kurz vor Weihnachten hatten die USC-Spielerinnen in der Backstube unseres Sponsors Krimphove leckere Weihnachtsplätzchen gebacken. Diese wurden beim letzten Heimspiel in 2018 für einen guten Zweck ans Publikum verkauft. Der Erlös in Höhe von 570,72 Euro wurde jetzt vor dem Heimspiel gegen Erfurt an den Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind e.V." übergeben.

13.01.2019

Der USC Münster gewinnt das erste Heimspiel des Jahres gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:22, 25:12). Es war ein hartes Stück Arbeit: 1.331 Zuschauer sahen ein extrem spannendes Spiel. Die Gäste aus Thüringen spielten überraschend stark auf und bereiteten den Münsteranerinnen in den ersten drei Sätzen weit mehr Probleme, als erwartet.