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Libera Burcu Kocak erhielt heute Unterstützung durch Stella Laudick, die ihr 2-Liga Debüt gab. (Foto: Stefan Gertheinrich)
Mit einer stark verjüngten Mannschaft startete die USC Reserve vor 83 Zuschauern am Samstag im Volleydome gegen den Tabellenzweiten.
Neben Irina Kemmsies und Wiebe Silge, gab auch Stella Laudick ihr 2-Liga Debüt.
Zunächst starteten die Berlinerinnen durch; die Münsteranerinnen liefen einem stetigen 2-Punkte-Rückstand hinterher.
Über den Stand von 17:21 konnten die USC-Talente zum Ende des ersten Satzes nochmal aufholen, konnten das Ruder aber nicht mehr rumreißen und mussten den Satz nach 32 Minuten mit 22:25 abgeben.
Im zweiten Durchgang kamen die Münsteranerinnen besser in das Spiel und konnten eine 2-Punkt-Führung zur ersten technischen Auszeit vorweisen. Diese Führung hielten sie bis zur zweiten technischen Auszeit (16:14) und bauten sie auf 24:21 aus. Münster gleicht nach 26 Minuten mit einem 25:22 aus.
Was im zweiten Satz noch so gut klappte, schien zu Anfang des dritten Satzes einfach nicht mehr zu glücken. Bis zur zweiten technischen Auszeit liefen die Domstädterinnen einem Rückstand (4:7; 10:13; 14:16) hinterher. Dann startete die große Aufholjagd. Über 15:20 kämpften sich die USC-Mädels heran auf 20:22. Vor allem die gezielten Angriffen von Beacherin Cinja Tillmann brachte neunen Elan in die Mannschaft. Über das 24:23 beendeten die Mädels, die nun absoluten Siegeswillen zeigten den Satz für sich mit 26:24. Mit zwei Sätzen geht der USC in Führung.
Den Elan hielt an; die USC-Talente gehen mit 2:0 in Führung. Doch dann kämpfte sich der RPB zurück ins Spiel. Bei langen Ballwechseln setzten sich die Berlinerinnen immer öfter durch und zogen über 6:11 und 11:16 davon; erlaubten sich dann aber wieder eine Erholungsphase. Diese nutzen die USC-Mädels und punktete weiter mit Cinja Tillmann und Sarah Schneider. Über 19:21 glich die USC-Reserve zum Ende des Spieles auf 23:23 aus. RPB konnte jedoch den ersten Satzball nutzen und durch den 23:25 Satzerfolg auch in den Sätze aus.
Entmütigen ließen sich Domstädterinnen jedoch nicht. Zunächst schien es ein ausgeglichener Satz zu sein. Beide Mannschaften konnten durch gezielte Angriffe, aber auch spektakuläre Abwehraktionen punkten. Nach dem Seitenwechsel hatte der USC jedoch die Nase vorne. Den Tabellenzweiten zu besiegen, beflügelte die Münsteranerinnen. So punkteten sie durchgänig und ließen die Berlinnerinnen nur noch zwei Punkte nach Seitenwechsel erzielen.
Nach 143 Minuten siegte die USC-Reserve im 5. Satz mit 15:9 über den Tabellenzweiten RPB Berlin.