USC Münster Volleyball-Bundesliga

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06.02.12

USC II bietet beim 3:1 eine Galavorstellung

Der Block funktionierte gegen Emlichheim einwandfrei. Foto:Gertheinrich

Es geht auch ohne einen Tiebreak. Der USC Münster II hat mit der Tradition gebrochen, im Duell gegen den SC Union Emlichheim über fünf Sätze zu gehen. Bei den Niedersachsen gewann der Volleyball-Zweitligist nach einer überzeugenden Leistung mit 3:1 (25:17, 25:22, 22:25, 25:21) und verkürzte damit den Rückstand auf den Tabellenvierten Union auf zwei Punkte.

Es war beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit die jungen Talente des Bundesstützpunktes in Emlichheim auftrumpften. In der mit 540 Zuschauern rappelvollen Vechtetalhalle war bei den USC-Spielerinnen nicht der Hauch von Nervosität zu spüren, es schien, als sporne die besondere Atmosphäre die Mannschaft von Trainer Peter Pourie mächtig an. In nur 21 Minuten fertigte Münster den Gastgeber im ersten Abschnitt ab, setzte mit seinen konstant starken Aufschlägen Emlichheim immens unter Druck. Und da auch im Block Münster Vorteile hatte, fiel das Ergebnis mit 25:17 deutlich aus. „Wir haben extrem stabil aufgeschlagen und Union im ersten Satz fast auseinander genommen. Da haben wir einen Sahnetag erwischt“, sagte Pourie.

Janning fast fehlerlos

Und der 40 Jahre alte Coach sah weiter eine funktionierende USC-Mannschaft. Über Außen punkteten Kim Behrens und Alisha Ossowski fast nach Belieben, Zuspielerin Louisa Janning fand in der Schaltzentrale meist die richtige Lösung. So war es Münster möglich, auch aus der Verteidigung mit wirkungsvollen Angriffen zu punkten. „Louisa hat taktisch fast alles richtig gemacht. Aber generell bin ich mit der Leistung des Teams hoch zufrieden“, erklärte Pourie.

Einzig kleinere Nachlässigkeiten zu Beginn des dritten Abschnitts monierte der Trainer, Emlichheim war plötzlich da. „Von da an war es ein hochklassiges Spiel auf super Niveau. Das hätte auch eine Partie Erster gegen Zweiter sein können“, lobte Pourie. Beide Seiten agierten fast fehlerlos, zwei Unachtsamkeiten beim 22:23 kosteten den USC den dritten Durchgang.

Starker Block

Einknicken aber sollte Münster trotz des Rückschlags aber nicht. Ganz im Gegenteil, der USC wich nicht einen Zentimeter zurück – schon gar nicht im Block. Die letzten Punkte entsprangen der guten Blockarbeit, Münster feierte ausgelassen seinen Sieg – diesmal schon nach vier Sätzen.

Henner Hennning, Münstersche Zeitung

 

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