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Hier noch im USC-Dress, bei den Länderspielen des Volleyball Teams Deutschland gegen Frankreich wird Louisa Lippmann in der Nationalmannschaft debütieren. Foto: Gertheinrich
Ab Montag steht im badischen Heidelberg das traditionelle Deutsch-Französische Jugendwerk auf dem Programm und mit Leonie Schwertmann, Louisa Janning, Burcu Kocak und Louisa Lippmann stellt der Bundesstützpunkt Münster gleich ein Drittel des Teams von Bundestrainer Han Abbing.
Wie immer beendet der weibliche Nachwuchs das Jahr mit Vergleichen gegen die gleichaltrigen Franzosen. Im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerkes, welches 2011 zum bereits 48. Mal ausgetragen wird, ist die weibliche U18-Nationalmannschaft (Jahrgang 1994/95) in Heidelberg und Umgebung zu Gast (13. bis 18. Dezember).
Im Rahmen der gemeinsamen Lehrgänge werden auch Länderspiele absolviert. In Mühlacker (16. Dezember um 19.30 Uhr) und in Mannheim (17. Dezember um 19.30 Uhr) treffen die beiden Teams aufeinander, zudem ist noch ein Trainingsspiel in Heidelberg (15. Dezember um 19.00 Uhr) angesetzt.
Dabei ist die Favoritenrolle klar verteilt: Während der deutsche Jahrgang zum Besten in Europa (EM-Vierter 2011) und sogar der Welt (WM-5. 2011) gehört, konnten sich die Französinnen weder für die EM und demnach auch nicht für die WM qualifizieren.
Ein besonderes Highlight wird die Länderspiel-Reihe sicherlich für Burcu Kocak und Louisa Lippmann, denn beide werden ihre ersten Länderspieleinsätze feiern dürfen und haben sich über sehr starke Leistungen in der Liga in den Fokus von Bundestrainer Han Abbing gespielt.
Leonie Schwertmann ist da eher schon „der alte Hase“ im Quartett der Münsteranerinnen, denn Schwertmann zählte bei der Weltmeisterschaft in der Türkei zu den Leistungsträgerinnen im Adler-Dress und auch Zuspielerin Louisa Janning hat mit dem Erfolg beim 8-Nationen-Turnier im letzten Jahr schon einige Länderspiele auf ihrem Konto.
„Wir sind natürlich sehr stolz, dass wir gleich vier Mädchen in der deutschen Auswahl dabei haben“, so Stützpunkttrainer Peter Pourie und „alle vier haben es sich wirklich über tolle Leistungen verdient dabei zu sein“, so der Münsteraner Nachwuchs-Coach mit hörbarem Stolz.
„Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als wir mit dem Jahrgang angefangen haben, hatten wir keine und jetzt haben wir mit den Vieren und der in der 1.Liga eingebundenen Alisha Ossowski sogar fünf Nationalspielerinnen und darauf sind wir sehr stolz.“