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Bejubelt den 3:0-Heimsieg über Wiesbaden: Lonneke Sloetjes. Foto: Daniel Wesseling

Lea Hildebrand setzt sich im Netzduell gegen Lucia Kaiser durch. Foto: Gertheinrich

USC-Ehrenspielführerin Marion Tüns mit Carvalho de Sousa (VCW, links) und Hana Cutura (USC, rechts). Foto: Gertheinrich
Auch im zweiten Heimspiel innerhalb von sechs Tagen bleiben die Punkte in Münster. Nach dem 3:2-Sieg gegen Köpenick am vergangen en Sonntag bleibt der USC auch im Spiel gegen Wiesbaden Sieger.
Auch wenn erneut mit dem Gast aus Hessen ein starkes Team am Berg Fidel vorspielte, behielt der USC in den entscheidenden Momenten den Überblick. Der erste wichtige Punkt war die 25:24-Führung im ersten Satz. Münster konnte im gesamten Verlauf des Satzes nicht in Führung gehen, umso wichtiger war der Aufschlagpunkt von Mindi Wiley, die zu Beginn im Block aufspielte, um den Anfangssatz zu gewinnen.
VCW führte fast durchweg im ersten Satz, 5:8 lag das Team von Andreas Vollmer in Front. Beim 11:11 glich Münster zum ersten Mal aus, Wiesbaden ging allerdings erneut in Führung. Bis zum 19:23 hatte diese sogar Bestand und betrug vier Punkte. Dann legte der USC zu, MVP Hana Cutura und Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes punkteten für den USC. Schließlich glich Münster unter dem Jubel der knapp 850 Zuschauer aus und fuhr den Satz nach 32 Minuten nach Hause.
Im zweiten Durchgang zeigt sich zu Beginn ein anderes Bild. Münster hält eine knappe Führung (8:7), aber auch die Gäste halten mit einer guten Block- und Feldabwehr dagegen. So bleibt der Satz lange offen; Wiesbaden führt schließlich zur zweiten technischen Auszeit mit 15:16. Den Schwung der Führung nutzen die Gäste und ziehen auf 15:19 davon. USC-Coach Axel Büring reagiert und wechselt Andrea Berg für Mindi Wiley ein. Und die USC-Kapitänin bringt sich gleich mit zwei Punkten in das Spiel ein (18:19). Münster hält den Rückstand bei einem Punkt und gleicht beim 23:23 erneut kurz vor Satzende aus. Andrea Berg macht den Sack zu und der USC erspielt sich mit dem zweiten Satzgewinn kurz vor Schluss eine gute Ausgangsituation für Satz Nummer 3.
Ausgeglichen war dann auch der dritte Durchgang. Münsters Block wurde stärker, Lonneke Sloetjes blockt zum 3:1, Zuspielerin Michaela Jelinkova legt den Ball mit dem zweiten Kontakt in das Wiesbaden-Feld (5:4). Erneut schlichen sich ein paar Eigenfehler in das USC Spiel. Lonneke Sloetjes leistet sich einen von 13 Aufschlagfehlern zum 3:2 aus Münsteraner Sicht.
Münster führt mit einem Punkt zur ersten technischen Auszeit (8:7), bei der Zweiten hat Wiesbaden den Spieß umgedreht (15:16). Bis zum 19:19 bleibt es offen, dann zieht Münster das Tempo an: zweimal Hana Cutura (20:19, 21:19) und ein VCW-Fehler bringen den USC mit 23:19 in Front. Wiesbaden kann nicht mehr kontern und Münster gewinnt den entscheidenden dritten Satz und somit auch die zwei Punkte.
Mit dem dritten Heimspiel in Serie, kann der USC am Montag in das Pokal-Halbfinale einziehen. Gegner im Viertelfinale am Montagabend (19:30 Uhr) ist Smart Allianz Stuttgart.
USC Münster - 1. VC Wiesbaden 3:0 (27:25, 26:24, 25:21)
87 Minuten
854 Zuschauer
Most Valuable Player
1. VC Wiesbaden: #10 | Carvalho de Sousa
USC Münster: #2 | Hana Cutura