Die Diagnose war niederschmetternd: Die Knieverletzung, die sich Volleyballerin Sina Fuchs vom USC Münster am Freitagabend beim Juniorinnen-Länderspiel gegen Russland in Münster zugezogen hat, stellte sich nach der MRT als Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie heraus.
Damit ist für die 17-jährige Bundesliga-Akteurin der Traum von der WM-Teilnahme Anfang September mit der deutschen U19, in der Fuchs zum Stammpersonal gehört, geplatzt. Doch auch dem USC wird die Außenangreiferin lange fehlen.
„Zunächst mal tut es mir sehr leid für Sina“, so USC-Trainer Axel Büring, „das ich richtig Scheibenkleister! Wir müssen zwar abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft, aber in diesem Jahr erwarte ich Sina nicht mehr zurück. Vermutlich wird sie die ganze Saison ausfallen“, schwant es dem 43-Jährigen. Büring: „Ein Kreuzbandriss ist für eine Schnellkraft-Springsportlerin so ziemlich die schlimmste Verletzung. Wir werden jetzt alles in die Wege leiten was die Reha angeht.“
Da Fuchs trotz ihrer nur 17 Jahre beim USC in der letzten Saison den Sprung nicht nur in den festen Erstligakader, sondern auch in die Startsechs geschafft hatte, wird den Unabhängigen weit mehr als nur eine Ergänzungsspielerin und Nachwuchskraft fehlen. „Stand heute weiß ich noch nicht, ob wir da nochmal tätig werden“, so Büring gegenüber echo-muenster.de zur Personallage im Team. Zunächst werden die Münsteraner dezimiert weitermachen.
echo-Münster Lutz Hackmann




