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Lonneke von Sloetjes schmetterte gestern nach ihrem Nationalmannschaftseinsatz für die Niederlande schon wieder für den USC. Foto: Jürgen Peperhowe
Die Damen aus Sachsen sind derzeit zu Gast bei ihren westfälischen Dauerrivalinnen, um sich gemeinsam auf den bevorstehenden Zweiteinstieg in den Erstligabetrieb vorzubereiten. Dresden hat derzeit gleich drei Aktive in Japan im Nationalmannschaftseinsatz, Münster ist gerade wieder komplett, aber dennoch höchst interessiert an starken Sparringspartnern. So zogen gestern also beide Traditionsvereine aufs Land, um dort einerseits Spelle zu gratulieren und andererseits langsam wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden.
Das gelang den Dresdnerinnen zunächst etwas besser, sie entschieden Durchgang eins für sich - doch USC-Trainer Axel Büring nahm mit Genugtuung zur Kenntnis, das sein Team weder ihn noch die vielen USC-Fans aus Niedersachsen enttäuschen wollte.
Der USC, für den auch Hana Kutura und Lonneke Sloetjes nach ihren internationalen Einsätzen für Kroatien bzw. die Niederlande wieder auf dem Parkett standen, zog merklich an und sicherte sich die Durchgänge zwei, drei und nach einem Dresdner Zwischenhoch auch Nummer fünf. Büring und sein Dresdner Trainerkollege Alex Waibl nutzten die Partie natürlich auch als Experimentierfeld - und wechselten fleißig durch. Der Stimmung in der Halle tat dies keinen Abbruch. "Hier war alles bestens vorbereitet", lobte Büring nach dem Matchball auch die Veranstalter und freute sich über eine sportlich und gesellschaftlich rundum gelungene Veranstaltung. "Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz. Das war schon mal ein guter Test", so Büring.
Bereits am Freitag gibt es die Gelegenheit zur Revanche: Um 15 Uhr stehen sich beide Teams erneut gegenüber, diesmal in der Sporthalle am Berg Fidel - schließlich sollen auch die Heimfans etwas zu feiern haben.