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Müssen sich am Samstag gegen den Tabellenzweiten Prenzlauer Berg mächtig strecken: Kim Behrens, Marlene Möller und die USC-Zweite. Foto: Gertheinrich
Für das junge Bundesstützpunktteam also eine sehr reizvolle Aufgabe sich mit Spielerinnen wie Anja-Nadin Pietrek, Marlit Fischer, Nadja Kubiziel oder Victoria Bieneck messen zu dürfen. „Für meine Spielerinnen sollte es schon etwas besonderes sein gegen Spielerinnen anzutreten, die einige Erstligaluft geschnuppert haben und auch einige grosse Erfolge aufzuweisen haben“, so Stützpunkttrainer Peter Pourie vor der Partie mit dem hohen Favoriten aus der Hauptstadt.
Schon im letzten Jahr gehörte Rotation zu den Top-Teams der Liga und man musste am Ende nur Leverkusen ziehen lassen, doch in dieser Saison wurden zusätzlich zum eingespielten Kader mit Victoria Bieneck (eine der besten Deutschen Beach-Volleyballerinnen) und auch mit Trainer Stefan Benderoth noch einmal zwei Hochkaräter verpflichtet, die vielleicht auch das Thema Erstliga-Aufstieg am Prenzlauer Berg zur Diskussion werden lassen.
„Wir werden uns aber nicht verstecken und versuchen Punkt für Punkt zu spielen“, so Mannschaftskapitänin Marlene Möller. „Leicht wollen wir es den Berlinerinnen nicht machen, auch wenn wir wahrscheinlich mit dem jüngsten Team aller Zeiten antreten werden“, so die Kapitänin des USC vor der Partie. Am Samstag werden mit Sarah Schneider, Wiebke Silge, Stella Laudick, Irina Kemmsies und Friederike Meyer gleich fünf Spielerinnen des Jahrganges 1996/97 auf dem Feld stehen und Zweitliga-Luft schnuppern.
Fehlen werden neben Julia Schäfer (ebenfalls Jahrgang 96) am Samstag Leonie Schwertmann und Alisha Ossowski, die Sonntag erneut im Kader der 1. Mannschaft stehen, dafür ist mit Cinja Tillmann eine Leistungsträgerin nach ihrem China-Beachvolleyball-Abenteuer wieder zurück im Team.
Umso mehr würden sich die Bundesstützpunkt-Mädchen auf lautstarke Unterstützung freuen und vielleicht ist dann ja auch eine kleine Überraschung möglich.