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Mit 13 Angriffspunkten war Hana Cutura die punktbeste Angreiferin beim USC. Foto: Gertheinrich

Ilona Dröger (KSC, links) und Ines Bathen (USC, rechts) wurden von Bürgermeisterin Karin Reismann als beste Spielerinnen geehrt. Foto: Gertheinrich

Die kleinen USC-Fans konnten in der Spielecke der Stadtbäckerei Münster ihre eigenen Stutenkerle basteln. Foto: Gertheinrich
Vor 1133 Zuschauern startete der erste Satz sehr umkämpft. Es schien ein enges Spiel zu werden (6:6; 13:13,18:18), sowohl der KSC sowie der USC konnten durch beeindruckende Angriffe, aber auch spektakulären Abwehraktionen glänzen.
Die Köpenicker hatten jedoch die Nase bis zum 20:20 immer vorne. Beim Stand von 23:24 wehrt der USC den ersten Satzball der Berlinnerinnen ab. Der Block von Lea Hildebrand und Lonneke Sloetjes brachte den ersten Satzball, den die USC-Damen, dankt der großartigen Unterstützung der Fans, direkt verwandeln konnten. Nach 31 Minuten ging der erste Satz mit 26:24 an die Domstädterinnen.
Der zweite Durchgang war Ebenbild des Ersten; sowohl MVP Ines Bathen, wie auch Lonneke Sloetjes konnten auf seiten der USC Münster punkten; für den Köpenicker SC punktete MVP Ilona Dröger ebenso. Aber auch in der Abwehr lieferten sich USC Libera Linda Dörendahl, als auch Ex-Münsteranerin Stefanie Golla, nun für den KSC Berlin aktiv, ein heißes Duell.
In diesem Satz hatten die Hauptstädterinnen jedoch das bessere Ende; sie konnten den zweiten Satzball verwandeln und so nach 33 Minuten in Sätzen ausgleichen.
Mit dem Elan aus dem gewonnen Durchgang fanden die Berlinerinnen nun besser in den dritten Satz; während beim USC die Absprache zwischen Block und Abwehr leichte Defizite aufwies. Bereits zur technischen Auszeit führten die Köpenicker mit drei Punkten (8:5); diese Führung wurde kontinuierlich weiter ausgebaut über 6:11, 11:16 und 13:19. Am Ende konnten die Gäste den Satz mit 25:16 für sich beenden und mit 2 Gewinnsätzen in Führung gehen.
Entmutigen ließen sich die Domstädterinnen davon jedoch nicht. Zunächst gestaltete sich der Satz wieder spannend; wobei der USC es nun vermehrt schaffte die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. Zur zweiten technischen Auszeit hatten sie sich bereits ein 4-Punkt-Polster herausgespielt (16:12). Dieser Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden (19:14; 22:15). Ungefährdet gewann der USC den 4. Durchgang (25:17) und rettete sich in den Tiebrack.
Vor heimischen Publikum starteten die USC-Damen im Tiebrack durch. Abstimmung zwischen Block und Abwehr stimmte wieder; auch die Angriffe wurden im Feld der Gäste gnadenlos versenkt. Über den Stand von 6:3; 10:6 und 13:8 fuhren die Münsteranerinnen den Sieg mit 15:9 nach Hause.
Bereits am Freitag, 09.12.2011, geht es für den USC Münster weiter. Zu Gast im Volleydome ist der 1. VC Wiesbaden. Los geht's um 19:30 Uhr.