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Wir haben uns schnell gefunden, sehr gut stabilisiert und einen guten Spielgeist“, verriet der 46-Jährige das Erfolgsrezept des Aufsteigers, der nun schon vier Punkte zwischen sich und Platz vier gelegt hat. Schleichardt imponierte vor allem die Art, wie seine Truppe, die personell in der Tat auf dem Zahnfleisch lief, den VCMM kontrollierte. „In den Durchgängen zwei und drei war es eigentlich klarer, als die Satzergebnisse es zeigen“, fand der USC-Regisseur, der mit sage und schreibe lediglich sechs Akteuren angetreten war. Wobei zum Überfluss am Ende des dritten Abschnitts auch noch Lukas Rohleder umknickte und im Angriff ausfiel. Rohleder war es aber zusammen mit Ron Gödde, der durch eine fabelhafte Annahme den Unabhängigen ermöglichte, drei Sätze lang ihr Ding durchzuziehen. Dazu kam, dass Denis Berken, im Sommer noch erfolgreicher Beacher mit dem Gievenbecker Jan Romund, nun vollends wieder in der Halle angekommen scheint und sein bestes Saisonspiel machte. Schleichardt: „Denis war in allen Elementen super, im Block, in der Feldabwehr und auch im Angriff“, lobte der Spielertrainer. Nach klarem ersten Durchgang führten die Unabhängigen auch in den Sätzen zwei und drei zwischenzeitlich mit acht bis zehn Punkten, versäumten es allerdings, den Vorsprung mit letzter Konsequenz zu Ende zu spielen. Es war jedoch der einzige Kritikpunkt von Schleichardt in dieser Partie. Als es im dritten Set bei 23:23 eng wurde, rissen sich die Münsteraner zusammen und fuhren die zwei noch fehlenden Ballpunkte ein. „Das war heute eine Super-Leistung“, strahlte Schleichardt. Mit nunmehr 14:4 Zählern liegen die USC-Männer nun – zumindest auf dem Papier – eindeutig auf Kurs zur in der kommenden Saison installierten 3. Liga.
Lutz Hackmann echo-muenster