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Nach dem 2:3 am letzten Sonntag gegen den Deutschen Meister Schweriner SC mussten die Unabhängigen am Samstagabend dem bekannt heimstarken Gastgeber 1. VC Wiesbaden mit 1:3 den Vortritt lassen. Das Quantum an Glück, das sich der USC in dieser Saison schon ab und an erarbeitet hatte – zuletzt ja noch beim 3:2 gegen den SC Potsdam im vorletzten Heimspiel – schlug vor kanpp 1100 Zuschauern in der Halle am 2. Ring diesmal für den Gegner aus. Nach 119 Minuten Nettospielzeit hatten die Hessen mit 25:17, 24:26, 25:21 und 30:28 knapp den Tiebreak abwehren können und machen damit zwei Punkt auf den Tabellenvierten aus Westfalen gut.
Wiley beginnt
Nach der Erkältung von Kapitänin Andrea Berg unter der Woche, entschied sich Büring, neben den derzeit gesetzten Michaela Jelinkova (Zuspiel), Hana Cutura, Lonneke Sloetjes, Ines Bathen (Angriff), die US-Amerikanerin Mindi Wiley neben Lea Hildebrand in Block beginnen zu lassen. Die 23-Jährige allerdings musste ihren Platz recht früh räumen, bei 9:13 schickte Büring dann Berg für Wiley ins Rennen. Nach einer eigentlich recht ausgeglichenen Anfangsphase, die zunächst Wiesbaden leicht vorne sah (8:6) fing sich Münster mit seiner Kapitänin auf dem Feld und hatte sich schnell wieder auf 15:15 herangekämpft. Doch irgendwie schafften es die Gäste nicht, diese psychisch vorteilhafte Situation auszunutzen. Im Gegenteil: Auf einmal klappte kaum noch was, bei 15:18 nahm Büring seine zweite Auszeit, dann brachte er nacheinander Kristin Kasperski, Sina Fuchs und Zuspiel-Youngster Tess von Piekartz – ohne Erfolg, 22:16 führten die Hessen und spielten auch den Rest-Satz problemlos runter.
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