WM-Ticket gelöst: Leo und Jule jetzt nach Montreux

07.06.2017
Mit dem WM-Ticket in der Tasche ging es für Leonie Schwertmann (l.) und Louisa Lippmann aus Portugal in die Schweiz zum Einladungsturnier in Montreux. Foto: Jürgen Peperhowe

Sie haben es geschafft: Die Frauen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) haben sich ihr Startrecht für die Weltmeisterschaft in Japan 2018 durch harte sportliche Arbeit gesichert. Ihren Anteil daran hatte auch Leonie Schwertmann vom USC Münster.
 
Es war nicht schwer zu erkennen, wie groß die Erleichterung bei den deutschen Volleyballerinnen nach der erfüllten Mission WM-Qualifikation war. Nach dem letzten Ballwechsel des Turniers in Viana do Castelo (Portugal) feierte die DVV-Auswahl von Bundestrainer Felix Kos­lows­ki ausgelassen das gebuchte Ticket für die Titelkämpfe 2018 in Japan, der Stress wich Freude und Zufriedenheit. „Wir hatten mit dem Druck zu kämpfen, die Chance der leichteren Gruppe nutzen zu müssen. So war die Erleichterung riesig, denn so eine WM in einem Volleyball begeisterten Land wie Japan spielen zu dürfen, ist vermutlich nach Olympia das Größte, was man in unserer Sportart erleben darf“, sagte Leonie Schwertmann vom USC Münster.
 
Die Mittelblockerin stieß damit in das gleiche Horn wie ihr Coach. „Wir waren natürlich Favorit in dieser Gruppe, und es ist nicht so leicht, diesen Rucksack zu tragen. Zumal eine Qualifikation ihre eigenen Gesetze hat“, meinte Koslowski, der eine junge und neu formierte Truppe um Kapitänin Maren Brinker in die Qualifikation geschickt hatte. Und die „Hühner“, wie die frühere USC-Angreiferin Louisa Lippmann (SSC Palmberg Schwerin), selber erst 22 Jahre alt, ihre Teamkolleginnen liebevoll nannte, machten ihre Sache richtig gut. Nur gegen den Gastgeber und zum Abschluss gegen Frankreich gab Deutschland einen Satz ab, gegen Slowenien […]

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